Kunstprojekt zu Migration und Vertreibung begeistert bei Heidelberger Antirassismus-Wochen
Kunstprojekt zu Migration und Vertreibung begeistert bei Heidelberger Antirassismus-Wochen
Heidelbergs Internationale Wochen gegen Rassismus präsentieren ein einzigartiges Kunstprojekt zu Migration und Vertreibung
Am 12. März 2026 stellen Studierende des Internationalen Studienzentrums der Universität Heidelberg im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus kreative Arbeiten vor, die sich mit Markus Kaeslers Installation mare nostrum auseinandersetzen. Die Lesung findet im Max-Weber-Haus statt – der Künstler wird persönlich anwesend sein.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus laufen vom 11. bis 29. März 2026 und werden vom Interkulturellen Zentrum Heidelberg sowie lokalen Partnern organisiert. Im Rahmen des Programms setzten sich Studierende des Internationalen Studienzentrums – einer Einrichtung, die internationale Studierende auf ein Studium in Deutschland vorbereitet – mit Kaeslers Werk mare nostrum auseinander. Die Installation besteht aus 2.749 Bildern, die jeweils eine Person symbolisieren, die zwischen 2019 und 2023 auf der Mittelmeerroute starb oder verschwand.
Kaesler schuf das Werk, indem er Lochkameras im Mittelmeer treiben ließ und die Abzüge anschließend mit Meerwasser entwickelte. Die Auseinandersetzung der Studierenden mit der Installation mündete in Gedichte und kurze Prosa über Flucht und Migration. Monika Gardt, Leiterin des Internationalen Studienzentrums, betonte die Bedeutung von Kunst als Medium, um solche Themen zu verarbeiten und auszudrücken.
Die öffentliche Lesung beginnt am 12. März um 18:00 Uhr im Max-Weber-Haus (Ziegelhäuser Landstraße 17) und präsentiert die Texte der Studierenden. Die Veranstaltung lädt zum Dialog über Migration ein und bildet den Auftakt der Festwochen.
Das Projekt verbindet Kunst, Bildung und Aktivismus im Rahmen der Heidelberger Antirassismus-Initiative. Die kreativen Reaktionen der Studierenden auf mare nostrum werden in einem interaktiven Format geteilt, wobei Kaesler für eine Diskussion zur Verfügung steht. Das Festival läuft bis zum 29. März und bietet weitere Veranstaltungen zu interkulturellen Themen.
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