Deutschland bricht Rekord: Über 8.000 Stammzellspenden in einem Jahr
Deutschland hat sich zu einem weltweiten Vorreiter bei Stammzellspenden entwickelt – fast ein Drittel aller globalen Spenden stammt von deutschen Spenderinnen und Spendern. Das in Ulm ansässige Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) ist mit Abstand das größte nationale Register seiner Art. Seine Arbeit schenkt tausenden Patientinnen und Patienten, die jährlich an Blutkrebs erkranken, Hoffnung auf Heilung.
Das ZKRD wurde 1992 gegründet, um die Suche nach passenden Spendern sowohl in Deutschland als auch im Ausland zu koordinieren. Über drei Jahrzehnte hinweg hat es sich zu einer unverzichtbaren Schnittstelle entwickelt, die schwerkranke Menschen mit kompatiblen Spendern über Ländergrenzen hinweg verbindet.
Mittlerweile sind in Deutschland mehr als zehn Millionen Menschen als potenzielle Stammzellspender registriert. Dieses riesige Netzwerk ermöglicht es dem ZKRD, jährlich tausende Suchanfragen zu bearbeiten und Patientinnen und Patienten weltweit zu unterstützen.
2024 erreichte das Land einen neuen Rekord: Mit 8.349 Stammzellspenden wurde die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet. Jede einzelne Spende bedeutet eine lebenswichtige Chance für Menschen, die an lebensbedrohlichen Bluterkrankungen leiden.
Angesichts der steigenden Nachfrage nach Stammzelltransplantationen wächst die Bedeutung des ZKRD für die globale Gesundheitsversorgung weiter. Mit Millionen registrierter Spender und einem Rekordjahr 2024 bleibt Deutschland führend in der lebensrettenden medizinischen Hilfe. Die Arbeit des Registers stellt sicher, dass Patientinnen und Patienten – unabhängig von ihrem Wohnort – Zugang zu potenziell lebensrettenden Behandlungen erhalten.






