7.500 Metall- und Elektroarbeiter erhalten stufenweise Gehaltserhöhungen bis 2023
Nathalie Bauer7.500 Metall- und Elektroarbeiter erhalten stufenweise Gehaltserhöhungen bis 2023
Rund 7.500 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie erhalten in diesem Jahr eine Gehaltserhöhung. Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Lebenshaltungskosten, die Unternehmen durch die Lohnerhöhungen abfedern wollen. Bis Ende 2023 werden die Löhne der Mitarbeiter in zwei Schritten steigen.
Die erste Erhöhung um 2,2 Prozent tritt bereits im Dezember in Kraft. Eine zweite Anpassung um 2,4 Prozent folgt im September 2023. Mit diesen Schritten sollen die Beschäftigten in der anhaltenden Wirtschaftskrise besser mit den gestiegenen Ausgaben zurechtkommen.
Auch Auszubildende profitieren von den Neuregelungen: Lehrlinge im ersten Ausbildungsjahr erhalten künftig 1.040 Euro monatlich, in jedem weiteren Jahr steigt das Gehalt um zusätzliche 50 Euro. Damit wird jungen Berufseinsteigern der Start ins Arbeitsleben erleichtert.
Schon im vergangenen Jahr hatten rund 30.000 Beschäftigte im Metallbau und in der Feinwerktechnik von einer ähnlichen Vereinbarung profitiert. Sie erhielten Inflationsausgleichszahlungen sowie gestaffelte Lohnerhöhungen von 3,2 und 3,3 Prozent. Die aktuelle Anpassung knüpft an dieses Modell an und bietet gezielte finanzielle Entlastung.
Die Gehaltserhöhungen bringen für tausende Arbeitnehmer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr Planungssicherheit. Da die Löhne bis Ende nächsten Jahres zweimal steigen, werden sowohl Festangestellte als auch Auszubildende von höheren Einkommen profitieren. Die Maßnahmen zeigen die anhaltenden Bemühungen, die Löhne an die Lebenshaltungskosten anzupassen.






