30 March 2026, 14:29

Zug tötet zwei Gänse in Markelfingen – ein Küken überlebt dramatisch

Vier Gänse, zwei Erwachsene in Sandalen und zwei Gänsejunge, gehen über eine Straße neben einem Zaun mit Vegetation im Hintergrund.

Zug tötet zwei Gänse in Markelfingen – ein Küken überlebt dramatisch

Zwei Gänse von Zug bei Markelfingen getötet – ein Küken überlebt

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 25. April wurden zwei Gänse in der Nähe des Naturfreundehauses in Markelfingen von einem Zug erfasst und getötet. Die Tiere hatten sich mit ihren Küken auf den Gleisen aufgehalten, als sich der Unfall ereignete. Eines der Jungtiere überlebte und wurde später von einem Tierschutzteam gerettet.

Der Vorfall passierte, als die Gänsefamilie in unmittelbarer Nähe der Schienen verblieb. Zugführer bremsten nach der Kollision ab und fuhren anschließend vorsichtig weiter. Trotz des tragischen Vorfalls wurde eines der Küken lebend aufgefunden und in Obhut genommen. Der Verbleib seiner Geschwister ist weiterhin unklar.

Die Bundespolizei warnt die Bevölkerung davor, Gleisanlagen zu betreten, wenn dort Tiere gesichtet werden. Stattdessen sollte umgehend die Polizei kontaktiert werden, da herannahende Züge fast geräuschlos und extrem gefährlich sein können. Für Meldungen oder Anfragen steht die Pressestelle des Bundespolizeiinspektion Konstanz unter der Vermittlung +49 7531 1288 - 0 zur Verfügung. E-Mails können an [email protected] oder [email protected] gerichtet werden.

Offizielle Statistiken zu Gänsefamilien, die in Deutschland durch Zugunfälle ums Leben kommen, gibt es nicht. Erfasste Daten erfassen lediglich Vorfälle mit Wildschweinen, Füchsen und einem Radfahrer – Wassergeflügel oder betroffene Regionen werden nicht systematisch dokumentiert.

Das gerettete Gänseküken wird derzeit von einem Tierschutzteam versorgt. Die Behörden wiederholen ihren Appell, sich von Gleisanlagen fernzuhalten und Tierbeobachtungen umgehend der Polizei zu melden. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von Zügen ausgehen – selbst wenn sie scheinbar lautlos herannahen.

Quelle