Zoll stoppt Reisenden mit 3.500 geschmuggelten Zigaretten im Koffer
Nathalie BauerZoll stoppt Reisenden mit 3.500 geschmuggelten Zigaretten im Koffer
Zollbeamte am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden hielten am Mittwoch, den 20. August 2025, einen Reisenden auf, der aus der Türkei eingereist war. Bei dem Mann wurden über 3.500 nicht deklarierte Zigaretten entdeckt, die in einem präparierten Koffer versteckt waren. Die Behörden gehen davon aus, dass er Steuern hinterziehen und gewerbsmäßigen Schmuggel begehen wollte.
Die Zigaretten befanden sich unter einem "Doppelboden" im Gepäck des Reisenden. Bei einer Routinekontrolle entdeckten die Beamten das mit Stoffband verstärkte Versteck. Für den nicht deklarierten Tabak wäre eine Einfuhrsteuer von schätzungsweise 1.400 Euro fällig gewesen.
Nach einer Befragung beglich der Reisende die ausstehenden Abgaben und hinterlegte eine Sicherheitsleistung. Anschließend durfte er seine Reise fortsetzen.
Dieser Vorfall reiht sich in einen weiteren aktuellen Fall am Zollamt Eisenach ein. Dort hatten Beamte am 17. Februar 2025 über 1.000 unversteuerte E-Zigaretten beschlagnahmt. Die Entdeckung wurde erst am 2. März 2026 öffentlich bekannt gegeben.
Die Beschlagnahmungen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen der Zollbehörden im Kampf gegen den Tabakschmuggel. Reisende, die Einfuhrzölle umgehen wollen, müssen mit Strafen wie Bußgeldern und Verzögerungen rechnen. Die Behörden überwachen weiterhin eingehende Flüge auf nicht deklarierte Waren.






