Zoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge aus China im Wert von 1.700 Euro
Nathalie BauerZoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge aus China im Wert von 1.700 Euro
Deutsche Zollbeamte haben eine Lieferung gefälschter Sturmfeuerzeuge aus China beschlagnahmt und vernichtet. Die Plagiate im Wert von 1.700 Euro wurden bei einer Routinekontrolle am Zollamt Konstanz-Autobahn entdeckt. Die Behörden bestätigten, dass die Ware die geschützte Marke von Zippo verletzt.
Ein bayerisches Handelsunternehmen hatte die aus China eingegangene Sendung beim Zoll in Konstanz angemeldet. Den Beamten fielen die Feuerzeuge auf, da sie originalen Zippo-Produkten zum Verwechseln ähnlich sahen. Nach Rücksprache mit dem Markeninhaber stand fest, dass es sich um Fälschungen handelte.
Für den Fall zuständig war die Zentralstelle Gewerblicher Rechtsschutz beim deutschen Zoll, die als nationale und EU-weite Anlaufstelle für Markeninhaber fungiert. Sie bearbeitet zudem Beschlagnahmeanträge an den Grenzen und koordiniert den Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Behörden.
Nach der Bestätigung als Fälschungen wurden die Feuerzeuge vernichtet. Dem Markeninhaber bleibt nun die Möglichkeit, zivilrechtlich gegen den Importeur vorzugehen. Für Medienanfragen steht Sonja Müller vom Hauptzollamt Singen als offizielle Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Der Fall unterstreicht die Rolle des Zolls beim Schutz geistigen Eigentums an deutschen Grenzen. Aktuelle Statistiken zu Beschlagnahmungen von Plagiatware für das Jahr 2023 lagen nicht vor. Der vernichtete Warenposten hatte einen deklarierten Gesamtwert von 1.700 Euro.






