26 March 2026, 16:25

Zoll beschlagnahmt 24.000 Euro Luxusgüter bei Stuttgart-Reisendem

Goldes Abzeichen mit der Gravur "U.S. Customs and Border Protection Officer" in der Mitte auf einem weißen Hintergrund.

Zoll beschlagnahmt 24.000 Euro Luxusgüter bei Stuttgart-Reisendem

Ein 43-jähriger Reisender aus dem Raum Stuttgart ist mit undeklarierten Luxusgütern im Wert von über 24.000 Euro erwischt worden. Zollbeamte des Hauptzollamts Singen beschlagnahmten die Waren, darunter hochwertige Kleidung und eine Armbanduhr.

Der Vorfall ereignete sich, als der Mann aus einem Nicht-EU-Land nach Deutschland einreiste. Nach EU-Regeln dürfen Reisende ab 17 Jahren Waren im Wert von bis zu 300 Euro zollfrei einführen. Die beschlagnahmten Güter überschritten diese Freigrenze jedoch um das Mehr als Achtzigfache.

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Der Reisende gab zu, zollpflichtige Waren mitgeführt zu haben, die hätten deklariert werden müssen. Er musste rund 4.600 Euro an Einfuhrabgaben zahlen – basierend auf den üblichen Sätzen von 12 Prozent für Kleidung und bis zu 17 Prozent für andere Luxusartikel. Der Fall wurde inzwischen an die Bußgeld- und Strafsachenstelle des Hauptzollamts Karlsruhe weitergeleitet.

Gegen den Mann wurde nun ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet. Auch für Waren aus der Schweiz, wo der Reisende möglicherweise unterwegs war, gilt ein Freibetrag von 300 Euro pro Person.

Die beschlagnahmten Güter wurden eingezogen, und dem Reisenden drohen mögliche rechtliche Konsequenzen. Die Zollbehörden wiesen die Öffentlichkeit darauf hin, dass das Nichtdeklarieren hochwertiger Waren zu Bußgeldern, Nachzahlungen und strafrechtlichen Ermittlungen führen kann.

Quelle