26 April 2026, 16:24

Wie digitale Zusammenarbeit die Automobilindustrie revolutioniert und Zulieferer unter Druck setzt

Ein Formel-E-Rennwagen in einem Museum ausgestellt, teilweise zusammengebaut mit Werkzeugen und Materialien drumherum verstreut, vor einer neutralen Wand.

Wie digitale Zusammenarbeit die Automobilindustrie revolutioniert und Zulieferer unter Druck setzt

Die Automobilindustrie durchlebt einen rasanten Wandel, da digitale Zusammenarbeit die Art und Weise revolutioniert, wie Hersteller und Zulieferer zusammenarbeiten. Auf der 5. EUROFORUM-Anwenderkonferenz in Stuttgart trafen sich Experten, um über die Zukunft IT-gestützter Partnerschaften und Effizienzsteigerungen in der Branche zu diskutieren.

Vom 9. bis 10. Juli 2002 kamen Branchenführer auf der EUROFORUM-Konferenz zusammen, um das Konzept des "Collaborative Commerce" zu erörtern – ein Modell, bei dem internetbasierte Tools die Einbindung von Zulieferern und die Produktentwicklung optimieren. Die Referenten betonten, wie die Informationstechnologie die Wertschöpfungskette verändert und damit neue Effizienzpotenziale für die globale Wettbewerbsfähigkeit erschließt.

Klaus H. Mühleck von Audi AG präsentierte, wie ganzheitliche Systemarchitekturen und unternehmensübergreifende Vernetzung die Branche stärken können. Dr. Christian Stöcklmayer von SupplyOn AG analysierte hingegen die Integrationsprozesse auf digitalen Marktplätzen. Winfried Schmidt von der BMW Group skizzierte die B2B-Strategie von BMW, die Bereiche wie Collaborative Engineering, Beschaffungsmanagement und Supply-Chain-Optimierung umfasst.

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Die Konferenz thematisierte auch tiefgreifende Marktveränderungen: Bis zum Jahr 2010 wird die Zahl der Automobilzulieferer voraussichtlich von 5.500 auf nur noch 2.000 sinken. Gleichzeitig dürften von den derzeit fifteen Fahrzeugherstellern lediglich sechs bis zehn bis zu diesem Zeitpunkt überleben.

Angesichts der bevorstehenden Konsolidierung und des wachsenden Wettbewerbsdrucks gewinnt die IT-gestützte Zusammenarbeit immer mehr an Bedeutung. Mit weniger Zulieferern und Herstellern in den kommenden Jahren werden digitale Integration und Innovation entscheidend darüber bestimmen, welche Unternehmen sich behaupten – und welche nicht.

Quelle