Weihenstephan revolutioniert Logistik mit Solar-Ladezentrum für Elektro-Lkw
Piotr DietzWeihenstephan revolutioniert Logistik mit Solar-Ladezentrum für Elektro-Lkw
Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat in Freising, Bayern, ein innovatives Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Die Anlage verbindet modernste Technologie mit erneuerbaren Energien, um die Logistikprozesse des Unternehmens zu unterstützen. Damit setzt die Brauerei einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung.
Kernstück des Systems sind zwei deckenmontierte Schnellladestationen, die jeweils eine Leistung von 150 kW bieten. Ein KI-gestütztes Steuerungssystem regelt die Energieverteilung zwischen den Solarmodulen, dem Batteriespeicher und den Ladestationen. So wird sichergestellt, dass der vor Ort erzeugte Solarstrom aus der bestehenden 380-kWp-Anlage effizient genutzt wird.
Der initiale Batteriespeicher liefert eine Leistung von 125 kW und eine Kapazität von 257 kWh. Er lässt sich künftig auf bis zu 375 kW und 771 kWh ausbauen. Die Projektpartner betonen die wachsende Bedeutung der Vernetzung von Elektro-Lkw, Batteriespeichern und intelligentem Energiemanagement.
Das Konzept ist skalierbar und flexibel einsetzbar – nicht nur für die Logistik der Brauerei, sondern auch für andere industrielle Anwendungen. Mit dem Depot gehört Weihenstephan zu den ersten großen deutschen Brauereien, die ein batteriegestütztes Schnellladezentrum für Elektro-Lkw einführen. Die Anlage unterstützt den Umstieg der Brauerei auf Elektrofahrzeuge im Rahmen ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie. Die Technologie soll eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Emissionen im Logistikbereich deutlich zu reduzieren.






