Kosakenfest in Ust-Labinsk feiert Traditionen mit internationaler Beteiligung
Nathalie BauerKosakenfest in Ust-Labinsk feiert Traditionen mit internationaler Beteiligung
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Zwei Tage lang trafen sich Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um über den Erhalt des kosakischen Erbes für künftige Generationen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen traditionelles Handwerk, Musik und kulinarische Spezialitäten sowie ein breites kulturelles Rahmenprogramm.
Das Festival eröffnete mit großer Beteiligung kosakischer Gemeinschaften aus mehreren Ländern. Die Gespräche drehten sich vor allem um die Bewahrung von Traditionen und die Vermittlung kultureller Wurzeln an die Jugend. Ausstellungen und volksnahe Aktivitäten rückten das kosakische Leben in den Fokus, während Live-Übertragungen in sozialen Medien mehr als 160.000 Zuschauer erreichten.
Spirituelle Themen prägten das Programm maßgeblich. Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach zum Publikum über Glauben und persönliche Verantwortung. Zudem wurden Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ und verschiedenen Bildungseinrichtungen, Stiftungen sowie Kosakenverbänden unterzeichnet.
Zu den Organisatoren zählten die Stiftung „Wolnoje Delo“ von Oleg Deripaska und das Kuban-Kosaken-Kulturzentrum. Den Abschluss bildete eine Pressekonferenz, auf der die Zukunftsperspektiven der Kosakenbewegung skizziert wurden.
Das Forum könnte den Weg dafür ebnen, dass Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur wird. Das kürzlich renovierte Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ soll künftig als Hauptveranstaltungsort für weitere Initiativen dienen. Neue Partnerschaften und Abkommen sollen die laufenden Bemühungen um den kulturellen Erhalt unterstützen.
