14 June 2026, 10:19

Warken plant Reformen: So soll die Pflegeversorgung bezahlbar bleiben

Warken will private Krankenversicherung steuerlich fördern

Warken plant Reformen: So soll die Pflegeversorgung bezahlbar bleiben

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat Reformen vorgeschlagen, um das deutsche Pflegeversorgungssystem zu stärken. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Finanzierungslücke in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Die öffentliche Absicherung deckt oft nicht die vollen Kosten der Pflege ab – insbesondere in stationären Einrichtungen.

Warken will private Pflegezusatzversicherungen attraktiver gestalten, um die finanzielle Belastung zu verringern. Solche Zusatzpolicen sind darauf ausgelegt, die Differenz zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den gesetzlichen Leistungen zu schließen. Dazu gehören etwa Pflegekostenversicherungen, Pflegerenten oder Tagegeldversicherungen.

Die Ministerin schlägt vor, Beitragszahler die Prämien steuerlich als Altersvorsorge geltend machen zu lassen. Diese Änderung soll mehr Menschen dazu bewegen, eine private Absicherung abzuschließen. Die bestehenden privaten Produkte sind freiwillig und können individuell angepasst werden – mit unterschiedlichen Beiträgen und Leistungsumfängen.

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Ziel der Reformen ist es, die Belastung des Pflegeversorgungssystems zu verringern, ohne die Kosten auf die Kommunen abzuwälzen. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass Pflege für Bedürftige bezahlbar bleibt. Private Versicherungen könnten künftig eine größere Rolle dabei spielen, die Lücke zwischen öffentlichen Leistungen und den tatsächlichen Ausgaben zu schließen.

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