Villingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung
Piotr DietzVillingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung
Villingen-Schwenningen hat die Einführung von SAP S/4HANA für seine zentralen Verwaltungsaufgaben abgeschlossen. Das neue System ersetzt veraltete Prozesse und sorgt für schnellere Abläufe sowie geringere Kosten. Bürgermeister Jürgen Roth lobte den Erfolg als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den städtischen Fachbereichen.
Durch das Upgrade werden bisher getrennte Systeme der städtischen Entwässerungsbetriebe und des Abwasserzweckverbands Oberer Neckar zusammengefasst. Es führt einen elektronischen Workflow für die Verwaltung von Geschäftspartnerdaten ein und bietet eine vereinfachte Rechnungslösung. Die Bearbeitungszeiten für Zahlungen und Rechnungen haben sich verkürzt, während der Zugriff auf finanzielle Kennzahlen nun schneller möglich ist.
Mitarbeiter müssen weniger manuelle Tätigkeiten erledigen, was Fehler reduziert und die Betriebskosten senkt. Gleichzeitig gewinnen sie mehr Zeit für anspruchsvollere Aufgaben. Roth betonte, dass das Projekt als Vorbild für künftige Digitalisierungsvorhaben diene.
Weitere Schritte sind bereits geplant: 2026 wird die zentrale Personalabteilung der Stadt auf SAP S/4HANA umstellen, ein Jahr später folgen die Hauptverwaltung und die technischen Dienstleistungsbereiche. Ziel ist eine einheitliche, moderne IT-Infrastruktur, die langfristig Effizienz und Innovation fördert.
Die Implementierung von SAP S/4HANA markiert einen wichtigen Meilenstein bei der Modernisierung der Villingen-Schwenninger Verwaltung. Schon jetzt zeigen sich schnellere Prozesse, weniger Fehler und niedrigere Kosten. Da bis 2027 weitere Bereiche umgestellt werden, will die Stadt diese ersten Erfolge ausbauen.






