29 June 2026, 20:32

VBU warnt vor dramatischen Folgen der geplanten Minijob-Reform für Wirtschaft und Arbeitnehmer

Minijob-Reform: Baden-Verbandsverband fordert Stopp

VBU warnt vor dramatischen Folgen der geplanten Minijob-Reform für Wirtschaft und Arbeitnehmer

Der Verband Badischer Unternehmen und Organisationen (VBU) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre geplanten Reformen des Minijob-Systems in Deutschland fallen zu lassen. Die Vereinigung warnt, dass die Änderungen Arbeitnehmer und Unternehmen in zahlreichen Branchen belasten könnten.

Die Stellungnahme des VBU erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung über eine Reform der geringfügigen Beschäftigung nachdenkt. Zwar ist noch keine endgültige Entscheidung über die Gesetzgebung gefallen, doch der Verband äußert bereits jetzt Bedenken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Laut VBU spielen Minijobs eine entscheidende Rolle in Branchen wie dem Handwerk, dem Einzelhandel, der Gastronomie und den sozialen Diensten. Sie ermöglichen es Unternehmen, saisonale Nachfragespitzen und kurzfristige Personalengpässe zu bewältigen. Der Verband argumentiert, dass eine Abschaffung der Minijobs den Fachkräftemangel verschärfen und die Wettbewerbsfähigkeit schwächen würde.

Arbeitnehmer in Minijobs – darunter Studierende, Rentner und teilzeitbeschäftigte Pflegekräfte – müssten durch die geplanten Änderungen mit geringerem Nettoeinkommen rechnen. Auch Arbeitgeber hätten mit höheren Kosten, mehr Bürokratie und weniger Flexibilität zu kämpfen. Der VBU betont, dass Minijobs bereits durch Pauschalabgaben erheblich zur Sozialversicherung beitragen.

Statt die Reformen voranzutreiben, fordert der Verband die Regierung auf, Bürokratie abzubauen und die Belastungen für Unternehmen zu verringern. Der VBU unterstreicht, dass Veränderungen im Minijob-System sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber finanzielle und operative Herausforderungen schaffen würden. Er besteht darauf, dass die Beibehaltung des aktuellen Systems für die Stabilität wichtiger Wirtschaftsbereiche von entscheidender Bedeutung ist.

Quelle