"The Wheelie Show": Wie ein inklusives Tanzstück Bewegung neu definiert
Piotr Dietz"The Wheelie Show": Wie ein inklusives Tanzstück Bewegung neu definiert
„The Wheelie Show“ – Ein neues inklusives Tanzstück feiert Bewegung und Tempo
Eine innovative Tanzperformance mit gemischten Fähigkeiten, „The Wheelie Show“, begeistert aktuell mit einer frischen Interpretation von Bewegung und Geschwindigkeit. Die Produktion vereint Tänzer:innen mit und ohne Behinderungen, die Rollstühle, Rollschuhe und alltägliche Objekte auf Rädern nutzen, um physische und metaphorische Aspekte von Tempo zu erkunden.
Entstanden ist das Stück aus dem Tanzkurs „Rolling Good Times“, geleitet von der Choreografin Eng Kai Er und Jana Mahn. Nach sechs Monaten Proben entwickelten die sechs Performenden – die Hälfte auf Rollschuhen, die andere in Rollstühlen – anspruchsvolle Choreografien, darunter gewagte Hebefiguren, bei denen die Rollschuhfahrer:innen auf fahrenden Stühlen balancieren.
Bevor die Vorstellung beginnt, sind Stimmen der Ensemblemitglieder zu hören, die über das unerbittliche Tempo des modernen Lebens und den Wert der Stille reflektieren. Sobald die Aufführung läuft, wechselt das Stück zwischen ruhigen und energiegeladenen Sequenzen – ein Rhythmus, der an eine bunte Revueshow erinnert.
Sportliche Einflüsse ziehen sich durch die Inszenierung: Die Kostüme sind inspiriert von Radsport, Motocross und Formel 1. Die Bühne ist gefüllt mit rollenden Requisiten wie Koffern, Tretrollern und Skateboards, die das Thema Bewegung in all ihren Facetten unterstreichen.
Besonders überzeugt „The Wheelie Show“ durch ihre erfinderische Choreografie und den inklusiven Ansatz. Indem sie Rollstühle, Rollschuhe und Alltagsgegenstände kombiniert, bietet die Performance eine dynamische Auseinandersetzung mit Geschwindigkeit – als körperliche Bewegung und als Spiegel unserer heutigen Zeit.






