09 May 2026, 08:22

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz mit gefährlichem Stoffaustritt

Feuerwehrleute in Schutzanzügen und Sauerstoffflaschen arbeiten in einem raucherfüllten Tunnel mit einem sichtbaren Feuer im Hintergrund, einer hält einen Schlauch.

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz mit gefährlichem Stoffaustritt

Großangelegte Notfallübung im Rheingau-Taunus-Kreis diese Woche

Im Rheingau-Taunus-Kreis findet in dieser Woche eine großangelegte Notfallübung statt. Ziel der Übung ist es, die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzteams bei einem schweren Zwischenfall zu testen. Rund 350 Einsatzkräfte und Teilnehmer werden an der Simulation beteiligt sein.

Das Szenario sieht einen schweren Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten vor. Um die Situation möglichst realistisch darzustellen, setzen die Organisatoren farbigen Rauch ein. Der sichtbarste Teil der Übung wird zwischen 9:00 Uhr und etwa 12:30 Uhr entlang der Alte Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt in Bad Schwalbach stattfinden.

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Anwohner in der Umgebung sollten sich auf vermehrten Einsatzverkehr einstellen. Die Aktivitäten konzentrieren sich zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sowie zwischen dem Gewerbegebiet und den Kreisverwaltungsgebäuden in Bad Schwalbach. Obwohl die öffentlichen Straßen geöffnet bleiben, raten die Behörden, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die Alte Bäderstraße zu meiden.

Der Rheingau-Taunus-Kreis nutzt die Übung, um die Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit verschiedener Rettungsdienste zu überprüfen. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Polizei und weitere Einheiten werden gemeinsam die simulierte Krise bewältigen.

Die Übung soll bis mittags abgeschlossen sein, sobald alle Einsatzabläufe getestet wurden. Im Anschluss werden die Rettungskräfte ihre Leistung auswerten, um Stärken und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Die Anwohner können damit rechnen, dass der Verkehr kurz nach Ende der Übung wieder normal verläuft.

Quelle