16 April 2026, 14:27

Stuttgarter Polizei zieht 37 Führerscheine bei Raser-Razzien ein

Geschwindigkeitsbegrenzungsschild am Straßenrand mit Gras, Strommasten, einem Zaun, Häusern, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Stuttgarter Polizei zieht 37 Führerscheine bei Raser-Razzien ein

Polizei in Stuttgart geht mit harter Hand gegen Raserdelikte vor

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Während einer einwöchigen Kontrollaktion hat die Polizei in Stuttgart vom 5. bis 11. August 2024 gezielt gegen Tempo-Sünder vorgegangen. Die Maßnahmen waren Teil der europaweiten Verkehrssicherheitskampagne ROADPOL. Die Bilanz der Aktion zeigt: Hunderte Autofahrer missachteten die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten.

Innerhalb von sieben Tagen dokumentierten die Beamten insgesamt 524 Geschwindigkeitsverstöße im Stadtgebiet und im Umland. Besonders eklatant: Ein Fahrer wurde in einer 40er-Zone mit 104 km/h – statt der erlaubten 25 km/h – geblitzt. Der schwerwiegendste Verstoß außerhalb geschlossener Ortschaften betraf einen Wagen, der mit 160 km/h unterwegs war, obwohl nur 80 km/h erlaubt waren.

Im Rahmen der Kontrollen mussten 37 Lenker sofort ihren Führerschein abgeben. Gegen alle Ertaschten werden nun formelle Anklagen wegen ihrer Verstöße erhoben. Weitere Details zu den genauen Orten oder Zeitpunkten der schwersten Vorfälle hat die Polizei bisher nicht veröffentlicht.

Die Stuttgarter Razzien sind Teil einer größeren Initiative zur Bekämpfung rücksichtslosen Fahrverhaltens. Sämtliche 524 Verkehrssünder müssen sich nun auf juristische Konsequenzen einstellen. Die Fahrverbote für die gravierendsten Fälle werden in den kommenden Wochen vollstreckt.

Quelle