19 April 2026, 08:22

22. Juli vereint Pi-Approximationstag und Anti-Duckface-Protest in einem Datum

Plakat für den Salon des Humoristes in Paris mit einer Frau in der Mitte einer Menge, umgeben von Text.
  1. Juli markiert zwei ungewöhnliche Feiertage: den Pi-Approximationstag und den Anti-Duckface-Tag. Während der erste ein mathematisches Meisterwerk ehrt, setzt sich der zweite auf spielerische Weise gegen einen beliebten Selfie-Trend zur Wehr. Beide Anlässe haben im Laufe der Jahre an Bekanntheit gewonnen und ziehen weltweit Tausende Teilnehmer an.

22. Juli vereint Pi-Approximationstag und Anti-Duckface-Protest in einem Datum

Der Pi-Approximationstag erinnert an die frühe Berechnung der Kreiszahl Pi durch Archimedes als 22/7. Dieser Bruch ist zwar nicht exakt, bleibt aber eine der bekanntesten Näherungen für die mathematische Konstante.

Der Anti-Duckface-Tag entstand 2011 als humorvolle Protestaktion des deutschen Comedy-Trios Y-Titty. Die Gruppe wollte damit gegen die sogenannte Duckface-Pose – einen Selfie-Stil, bei dem vor allem junge Frauen die Lippen spitzen und die Wangen einziehen – mobilisieren. Der Trend verbreitete sich durch Prominente und die Behauptung, solche Fotos würden auf Dating-Plattformen mehr Aufmerksamkeit erregen.

Beim ersten Anti-Duckface-Tag 2012 beteiligten sich rund 21.000 Menschen. Sie tauschten ihre Profilbilder gegen ein Anti-Duckface-Abzeichen aus, um ihre Ablehnung der Pose zu zeigen. Y-Titty veröffentlichte sogar eine Hymne auf YouTube und trug so zur Verbreitung der Bewegung bei.

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Seitdem ist der Anti-Duckface-Tag ein jährliches Ereignis, das auf unterhaltsame Weise zum Verzicht auf die Duckface-Pose aufruft. Der Pi-Approximationstag hingegen feiert weiterhin einen Meilenstein der Mathematikgeschichte. Beide Anlässe teilen sich das Datum und bieten am 22. Juli eine Mischung aus Bildung und Unterhaltung.

Quelle