17 June 2026, 18:19

Sozialwohnungen in Deutschland: Bestände sinken auf Rekordtief von 1,05 Millionen

Auch 2025 gingen 20.000 Sozialwohnungen verloren

Sozialwohnungen in Deutschland: Bestände sinken auf Rekordtief von 1,05 Millionen

Deutschlands Sozialwohnungsbestand schrumpft weiter – nur noch 1,05 Millionen Einheiten bundesweit

Ende 2024 waren in Deutschland noch rund 1,05 Millionen Sozialwohnungen registriert – ein anhaltender Rückgang, der Besorgnis auslöst. Während einige Bundesländer erhebliche Verluste verzeichnen, konnten andere leichte Zuwächse verbuchen.

Bis Ende 2025 hatte das Land 20.000 Sozialwohnungen weniger als im Vorjahr. In diesem Zeitraum wurden insgesamt 57.621 Wohnungen aus der Mietpreisbindung genommen. Gleichzeitig entstanden 4.701 neue Plätze in Studenten- und Auszubildendenwohnheimen.

Die regionalen Unterschiede fielen 2024 deutlich aus: Nordrhein-Westfalen verlor mit 18.538 Wohnungen am stärksten, gefolgt von Bayern mit einem Nettoverlust von 2.790 Einheiten und Berlin mit 2.957 weniger Sozialwohnungen. Baden-Württemberg hingegen baute den Bestand um 3.046 Einheiten aus.

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat einen 23,5-Milliarden-Euro-Förderplan bis 2029 vorgeschlagen, um die Engpässe zu beheben. Die Wohnungsbauexpertin der Linken, Lay, kritisiert die aktuelle Unterversorgung von etwa einer Million fehlender Sozialwohnungen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der bundesweite Bestand liegt derzeit bei 1,05 Millionen Einheiten. Zwar sollen die Bundesmittel den Trend umkehren, doch die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage bleibt groß. Die Verluste in zentralen Bundesländern unterstreichen die Dimension der bevorstehenden Herausforderungen.

Quelle