25 March 2026, 12:26

Schweizer Händler schmuggelt 20 Liter Parfüm über die deutsche Grenze

Parfüms und eine Kiste auf einer Oberfläche.

Schweizer Händler schmuggelt 20 Liter Parfüm über die deutsche Grenze

Ein 64-jähriger Schweizer Händler wurde beim Versuch erwischt, mehr als 20 Liter Parfüm nach Deutschland zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich am 5. August 2025 am Zollamt Rötteln während einer routinemäßigen Kontrolle. Die Behörden haben daraufhin ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen den Mann eingeleitet.

Der Händler war am Zollamt Rötteln gestoppt worden, einer Kontrollstelle, die vor allem von Reisenden und nicht für gewerbliche Waren genutzt wird. Die Beamten entdeckten 16 Flakons und vier Fünf-Liter-Kanister mit Parfüm im Gesamtwert von 5.200 Euro. Der Mann hatte vor, die Produkte an deutsche Kunden zu verkaufen, ohne sie dem Zoll zu melden.

Nach dem Fund musste der Händler Zollgebühren in Höhe von knapp 1.000 Euro begleichen. Zudem hinterlegte er eine Sicherheitsleistung in gleicher Höhe, um die zu erwartende Strafe abzudecken. Trotz der Sanktionen durfte er seine Reise mit dem Parfüm fortsetzen.

Der Fall wurde inzwischen an das Hauptzollamt Karlsruhe zur weiteren Untersuchung übergeben. Sonja Müller, Pressesprecherin des Hauptzollamts Singen, bestätigte das laufende Verfahren. Detaillierte Statistiken zum Parfüm-Schmuggel zwischen Deutschland und der Schweiz liegen nicht öffentlich vor, da die Zollbehörden in der Regel keine spezifischen Angaben zu Produkten oder Routen veröffentlichen.

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Dem Händler drohen nach der Steuerhinterziehungsuntersuchung mögliche rechtliche Konsequenzen. Zollbeamte betonten, dass nicht deklarierte gewerbliche Importe weiterhin ein zentraler Schwerpunkt der Kontrollen seien. Das Ergebnis der Ermittlungen wird zeigen, ob weitere Strafen verhängt werden.

Quelle