Sanierung der Straße Zum Sohl in Spahl startet mit Grundsteinlegung
Nathalie BauerSanierung der Straße Zum Sohl in Spahl startet mit Grundsteinlegung
Mit einer feierlichen Grundsteinlegung sind die Sanierungsarbeiten für die Straße Zum Sohl in Spahl, einem Ortsteil von Geisa, offiziell gestartet worden. Die 400 Meter lange Straße, die als wichtige Zufahrtsroute zum Dorfgemeinschaftszentrum dient, weist erhebliche Schäden auf, die die Verkehrssicherheit und die Nutzbarkeit beeinträchtigen.
Die Stadt Geisa, der Wasser- und Abwasserverband Bad Salzungen (WVS) sowie die RhönEnergie tragen das Projekt gemeinsam. Bürgermeisterin Manuela Henkel begrüßte im Namen der Stadt die Teilnehmer und Gäste der Zeremonie.
Die Sanierung umfasst die Neugestaltung der Fahrbahndecke, die Anpassung des Entwässerungssystems sowie den Bau eines neuen 110 Meter langen Gehwegs. Mit der Ausführung der Arbeiten wurde die Baufirma Ulstertal beauftragt; der Baubeginn ist für die kommenden Wochen geplant. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für Mitte 2027 vorgesehen.
Die geschätzten Kosten für die Straßenbauarbeiten belaufen sich auf rund 785.000 Euro. Die Stadt hat beim Freistaat Thüringen einen Antrag auf Erstattung von 486.000 Euro aus Mitteln der Straßenbaubeiträge gestellt. Nach Abzug dieser Förderung verbleiben für Geisa etwa 300.000 Euro, zuzüglich weiterer 102.000 Euro für Entwässerungsarbeiten, die vom Wasser- und Abwasserverband übernommen werden. Der Verband investiert darüber hinaus 585.000 Euro in die Modernisierung der Versorgungs- und Entsorgungsleitungen.
Durch das Projekt sollen die Sicherheit und die Barrierefreiheit für Anwohner und Besucher des Gemeinschaftszentrums deutlich verbessert werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich über zwei Jahre andauern, mit einer geplanten Fertigstellung bis Mitte 2027. Die gemeinsamen Investitionen aller Beteiligten fließen sowohl in die Straßensanierung als auch in die Modernisierung der Infrastruktur.






