Sachsen-Anhalt setzt auf internationale Fachkräfte gegen Fachkräftemangel
Nathalie BauerSachsen-Anhalt setzt auf internationale Fachkräfte gegen Fachkräftemangel
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Beschäftigung
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Fast neun Prozent der Erwerbstätigen stammen mittlerweile aus dem Ausland – die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer:innen hat sich seit 2015 sogar vervierfacht. Vor allem größere Unternehmen treiben diese Entwicklung voran und setzen zunehmend auf internationale Fachkräfte, um offene Stellen zu besetzen.
Zwischen 2015 und 2025 hat sich die Anzahl der Betriebe, die ausländische Beschäftigte einstellen, in der Region verdoppelt. Trotz dieses Wachstums beschäftigen jedoch noch immer fast drei Viertel der Unternehmen keine Mitarbeiter:innen aus dem Ausland. Dennoch setzt mittlerweile jedes vierte Unternehmen auf Arbeitskräfte mit internationalem Hintergrund – ein deutlicher Anstieg.
Sachsen-Anhalt hat zwischen 2020 und 2025 andere ostdeutsche Bundesländer beim Zuwachs ausländischer Beschäftigung überholt. Die Regionaldirektorin der Bundesagentur für Arbeit für Sachsen-Anhalt–Thüringen betont, dass Zuwanderung für den lokalen Arbeitsmarkt unverzichtbar sei. Die Integration dieser Beschäftigten sei mittlerweile eine zentrale Priorität, um die wirtschaftliche Dynamik in der Region aufrechtzuerhalten.
Die Belegschaften in Sachsen-Anhalt wandeln sich rasant: Immer mehr Unternehmen – insbesondere größere – stellen ausländische Arbeitnehmer:innen ein, um den Personalbedarf zu decken. Dieser Wandel unterstreicht die wachsende Bedeutung internationaler Fachkräfte für die Wirtschaft des Landes.






