Rotes Rathaus öffnet Türen: 7.000 Besucher erleben Berlins Politik hautnah
Nathalie BauerRotes Rathaus öffnet Türen: 7.000 Besucher erleben Berlins Politik hautnah
Berlins Rotes Rathaus öffnete zum zweiten Mal in Folge seine Türen für die Öffentlichkeit
Rund 7.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, das historische Gebäude zu erkunden – vor den Toren bildeten sich lange Schlangen. Der Tag der offenen Tür bot seltene Einblicke in sonst nicht zugängliche Bereiche des Rathauses.
Die Gäste konnten das Büro des regierenden Bürgermeisters, den Senatssaal und weitere zentrale Räumlichkeiten besichtigen. Zudem waren vor Ort zwei mobile Bürgerämter im Einsatz. Im Mittelpunkt stand auch Berlins Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele, die bei vielen Besuchern auf Interesse stieß.
Für Kinder gab es ein besonderes Programm, darunter eine Schnitzeljagd und eine simulierte Pressekonferenz mit dem regierenden Bürgermeister Kai Wegner. Zudem bestand die Möglichkeit, mit Politikern ins Gespräch zu kommen, etwa mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey oder Finanzenator Stefan Evers. Wegner betonte die Bedeutung des Bürgerdialogs und erklärte: „Unsere Demokratie lebt vom Austausch.“
Im Vorjahr hatte der Tag der offenen Tür etwa 8.300 Besucher angezogen – ein Zeichen für das große öffentliche Interesse. Zwar war die Resonanz in diesem Jahr etwas geringer, dennoch strömten Tausende in eines der bekanntesten Regierungsgebäude Berlins.
Die Veranstaltung ermöglichte den Berlinerinnen und Berlinern einen direkten Austausch mit lokalen Verantwortungsträgern und einen Blick hinter die Kulissen des Roten Rathauses. Mit Diskussionen, Führungen und familienfreundlichen Aktivitäten unterstrich die Stadt ihr Bekenntnis zu transparenter Regierungstätigkeit. Die Organisatoren könnten das Format in den kommenden Jahren noch weiter ausbauen.






