Reiche fordert "Fitnessprogramm" für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit mit mutigen Reformen
Piotr DietzReiche fordert "Fitnessprogramm" für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit mit mutigen Reformen
Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche hat Deutschland aufgefordert, ein "Fitnessprogramm" zu starten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken. Nach Vorstellung der Frühjahreswirtschaftsprognose betonte sie, Deutschland müsse "wieder den Willen zum Sieg" entwickeln – und zwar durch mutige strukturelle Reformen.
Reiche forderte die Umsetzung eines "umfassenden Reformpakets" noch in diesem Sommer. Sie schlug vor, gezielt in Forschung und Innovation zu investieren und gleichzeitig längst überfällige Veränderungen über den aktuellen Koalitionsvertrag hinaus voranzutreiben.
Die Ministerin regte zudem Maßnahmen an, um die steigenden Energiekosten in den Griff zu bekommen. Um mehr Flexibilität zu schaffen, empfahl sie eine Modernisierung des Arbeitsrechts sowie eine Ausweitung der Gesamtarbeitszeiten.
Reiche verwies dabei auf Vorschläge von Bundeskanzler und Finanzminister, die Teil des Gesamtplans seien. Ihr Ziel ist es, Deutschlands Wettbewerbsvorteile durch zügige Reformen zurückzugewinnen.
Die geplanten Reformen zielen darauf ab, die Wirtschaft durch konkrete politische Weichenstellungen zu stärken. Werden sie bis zum Sommer umgesetzt, könnten sie den Arbeitsmarkt, die Energiepreise und die Innovationsförderung nachhaltig verändern. Der Vorstoß der Ministerin deutet auf eine Neuausrichtung hin – mit Fokus auf langfristige wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit.






