26 March 2026, 16:26

Rasante Flucht nach illegalem Driften: 22-Jähriger löst Verfolgungsjagd auf der B10 aus

Weißer Polizeiwagen auf einer Straße mit mehreren Fahrzeugen, Gras und Bäumen auf beiden Seiten, aufgenommen außerhalb einer Stadt.

Rasante Flucht nach illegalem Driften: 22-Jähriger löst Verfolgungsjagd auf der B10 aus

22-Jähriger bei illegalem Driften in Ulm-Lehr erwischt – gefährliche Verfolgungsjagd auf der B10

Ein 22-jähriger Mann wurde in den frühen Morgenstunden des Sonntags dabei ertappt, wie er mit seinem BMW auf einem Parkplatz in Ulm-Lehr driftete. Als die Polizei ihn stoppen wollte, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit und löste damit eine gefährliche Verfolgungsjagd durch die Stadt und auf die Bundesstraße 10 aus.

Der Vorfall begann gegen 2:15 Uhr, als der Fahrer bei rücksichtslosen Fahrmanövern im Parkhaus beobachtet wurde. Statt anzuhalten, ignorierte er die Polizeisignale, raste davon und schaltete sogar das Licht aus, um einer Festnahme zu entgehen. Mit über 100 km/h durchfuhr er Wohngebiete, bevor er auf die B10 gelangte, wo er auf mehr als 150 km/h beschleunigte.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Mann schließlich auf der Autobahn stellen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten die Behörden sowohl seinen BMW als auch seinen Führerschein. Der Fahrer wurde später wieder auf freien Fuß gesetzt, muss sich jedoch nun wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen verantworten.

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Die Festnahme ist Teil einer laufenden Großrazzia gegen gefährliches Fahren in Ulm. Seit Oktober 2025 hat die Ermittlungsgruppe "Posing" bereits 23 Verfahren eingeleitet, 16 Fahrzeuge sichergestellt und sechs Führerscheine eingezogen. Erst im vergangenen Monat wurde einem 21-jährigen Fahrer eines BMW M4 nach einer Serie schwerer Unfälle im Zusammenhang mit Straßenrennen der Führerschein entzogen.

Das Fahrzeug des Mannes bleibt vorerst beschlagnahmt, sein Führerschein ist bis auf Weiteres suspendiert. Die Polizei betonte erneut, dass sie konsequent gegen illegale Autorennen vorgehen werde – die Kontrollen in der Region werden fortgesetzt.

Quelle