Radfahrer entkommt nur knapp tödlichem Bahnübergangs-Unfall in Ihringen
Murat JähnRadfahrer entkommt nur knapp tödlichem Bahnübergangs-Unfall in Ihringen
71-Jähriger Radfahrer entgeht bei Zusammenstoß mit Zug an Bahnübergang in Ihringen nur knapp einer Verletzung
Bei einem Unfall an einem Bahnübergang in Ihringen ist ein 71-jähriger Radfahrer am Freitag nur knapp einer Verletzung entgangen. Der Mann näherte sich der halbgeschlossenen Schrankenanlage, als sich ein Regionalzug dem Übergang näherte. Der Lokführer bemerkte den Radfahrer und leitete eine Notbremsung ein, doch ein Zusammenstoß ließ sich nicht mehr vermeiden. Das Vorderrad des Fahrrads wurde erfasst, woraufhin der Radfahrer stürzte – blieb jedoch unverletzt.
Das Fahrrad erlitt leichte Schäden, unter den Zugpassagieren gab es keine Verletzten. Der Zug selbst blieb unbeschädigt. Durch die Notbremsung war ein Fahrerwechsel erforderlich, was zu Verspätungen auf der Strecke führte.
Die Polizei ermittelt nun gegen den Radfahrer wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffe in den Bahnverkehr. Ähnliche Vorfälle in Baden-Württemberg – etwa ein auf den Gleisen stecken gebliebener Lkw in Insheim oder Straßenbahnhavarien mit Lastwagen in Freiburg – hatten zwar polizeiliche Untersuchungen zur Folge, jedoch wurden weder Bußgelder noch Strafen verhängt.
Der Radfahrer blieb zwar unverletzt, war aber sichtlich erschüttert. Der Bahnverkehr erlebte Unterbrechungen, und der Zugführer musste vor der Weiterfahrt ersetzt werden. Die Behörden prüfen nun die genauen Umstände des Schrankenverstoßes.






