Porsche kämpft mit historischem Gewinnrückgang und senkt die Produktion drastisch
Piotr DietzPorsche kämpft mit historischem Gewinnrückgang und senkt die Produktion drastisch
Porsche hat die schwächsten Finanzzahlen seit über 15 Jahren vorgelegt. Der Nettogewinn für 2025 brach um mehr als 90 Prozent ein, was das Unternehmen dazu veranlasst, seine Produktionsstrategie grundlegend zu überdenken. Die Marke plant nun, die Produktion unter die rund 280.000 Fahrzeuge des Vorjahres zu senken.
Im vergangenen Herbst stellte Porsche die Fertigung der Vorgängergeneration der 718-Baureihe ein. Über die Zukunft dieses Modells gibt es noch keine endgültige Entscheidung, doch das Unternehmen beabsichtigt, die vergleichsweise günstige Einstiegsreihe beizubehalten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsenden Drucks, die Rentabilität mit einer geringeren Stückzahl zu sichern.
Um die Kosten weiter zu drücken, erwartet Vorstandschef Michael Leiters eine zügige Einigung über ein zweites Sparpaket. Ein Abkommen mit den Mitarbeitenden soll noch vor der sommerlichen Werksstilllegung im Juli stehen. Zudem vertieft Porsche die Zusammenarbeit mit Audi, um die Effizienz zu steigern und die finanzielle Basis zu festigen.
Mit einer reduzierten Produktion und der engeren Partnerschaft mit Audi will die Marke ihre Finanzen stabilisieren. Diese Maßnahmen folgen auf einen drastischen Gewinnrückgang und die Notwendigkeit, sich an einen wandelnden Markt anzupassen. Trotz der Herausforderungen bleibt Porsche seiner Einstiegsbaureihe 718 treu.






