Polizei durchsucht Wohnungen von vier mutmaßlichen Fußball-Hooligans nach Ausschreitungen
Piotr DietzPolizei durchsucht Wohnungen von vier mutmaßlichen Fußball-Hooligans nach Ausschreitungen
Die Polizei hat am 13. Juni 2024 die Wohnungen von vier mutmaßlichen Fußball-Hooligans durchsucht, die im Zusammenhang mit einem Vorfall bei einem Regionalliga-Spiel stehen. Betroffen sind Personen, die mit Ausschreitungen während der Partie zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers in Verbindung gebracht werden. Die Behörden schritten ein, nachdem es Berichte über vermummte Fans und mögliche Gewalt gegeben hatte.
Die Verdächtigen sollen bei dem Spiel am 9. März 2024 Sturmhauben getragen und damit gegen Versammlungsgesetze verstoßen haben, indem sie ihre Identität verschleierten. Beamte entdeckten sie später in der Nähe des Gästefan-Eingangs und griffen ein, um eine Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Gruppen zu verhindern.
Bei den Razzien am 13. Juni in Filderstadt, Nürtingen, Reutlingen und im Landkreis Harburg beschlagnahmte die Polizei Vermummungsgegenstände sowie pyrotechnische Artikel. Diese werden nun forensisch untersucht, um weitere Beweise für die Ermittlungen zu sichern.
Alle vier Festgenommenen wurden nach ihren Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Dennoch fahnden die Ermittler weiterhin nach weiteren Personen aus der Hooligan-Szene, die in den Vorfall verwickelt sein könnten.
Der Fall bleibt vorerst offen, während die Behörden die beschlagnahmten Beweismittel auswerten. Sollten sich neue Hinweise ergeben, könnten weitere Festnahmen folgen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Identifizierung aller Beteiligten an den März-Ausschreitungen.






