05 June 2026, 13:04

Online-Shopping in Deutschland erreicht 2025 Rekordumsätze trotz bekannter Probleme

Warum Deutsche online mehr ausgeben als im Geschäft - trotz schlechter Verbraucherstimmung

Online-Shopping in Deutschland erreicht 2025 Rekordumsätze trotz bekannter Probleme

Online-Shopping in Deutschland wächst 2025 weiter

Die Deutschen kauften 2025 noch mehr im Internet – von Lebensmitteln bis hin zu Elektronik. Ein aktueller Bericht zeigt einen stetigen Anstieg der digitalen Käufe, auch wenn einige Verbraucher nach wie vor mit bekannten Problemen wie Rücksendungen und Lieferverzögerungen zu kämpfen haben.

Die Gesamtausgaben für neue Waren im Netz beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 92 Milliarden Euro, was einem Plus von 3,9 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Den stärksten Zuwachs verzeichneten Alltagsprodukte: Lebensmittel und Drogerieartikel legten bei den Online-Umsätzen um 10,4 Prozent zu. Kleidung und Schuhe blieben jedoch die mit Abstand beliebtesten Online-Käufe – 65 Prozent der Deutschen erwerben sie mittlerweile überwiegend im Internet und besuchen nur noch selten stationäre Geschäfte. Es folgten Elektronik und Smartphones, die 58 Prozent bevorzugt digital ordern, während 54 Prozent Haushaltsgeräte und Technik auf diesem Weg kaufen.

Auch ältere Kundengruppen trugen zum Wachstum bei: Die Zahl der Online-Käufer über 55 Jahre stieg um 3,1 Prozent – ein höherer Wert als im Bundesdurchschnitt. Die Hälfte der Befragten gab an, häufiger im Netz einzukaufen als im Vorjahr, während ein equally großer Teil keine Veränderung im Kaufverhalten feststellte.

Trotz des Booms bleiben Herausforderungen: Die größten Kritikpunkte waren die fehlende Möglichkeit, Waren anzufassen oder auszuprobieren (73 Prozent), komplizierte Rückgabeverfahren (67 Prozent) sowie lange Lieferzeiten (60 Prozent). Dennoch bestellen die Deutschen häufiger und in größeren Mengen online als je zuvor.

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Für 2026 wird ein weiteres Wachstum der Online-Umsätze um 4,3 Prozent prognostiziert. Der stationäre Handel hingegen wird deutlich langsamer wachsen – hier wird nur ein Plus von 1,6 Prozent erwartet. Der Trend zum digitalen Einkauf zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung: Immer mehr Verbraucher setzen auf die Bequemlichkeit des Online-Handels statt auf traditionelle Läden. Zwar bleiben Probleme wie Rücksendungen und Lieferzeiten bestehen, doch die Entwicklung deutet auf einen weiteren Aufschwung im kommenden Jahr hin. Experten gehen davon aus, dass sich die Kaufgewohnheiten weiter verändern werden, sobald das digitale Shopping noch selbstverständlicher wird.

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