28 March 2026, 18:27

Oktoberfest 2024 startet mit Rekordumsätzen und teuren Übernachtungen

Eine große Gruppe von Menschen an langen Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit festlicher Dekoration im Hintergrund.

Oktoberfest 2024 startet mit Rekordumsätzen und teuren Übernachtungen

Das Münchner Oktoberfest hat offiziell begonnen – und lockt Millionen Besucher auf die Theresienwiese, wo 16 Tage lang gefeiert wird. Erwartet werden zwischen sechs und sieben Millionen Gäste, die im Schnitt jeweils rund 90 Euro ausgeben. Bei fließendem Bier und voll besetzten Festzelten verspricht das Volksfest der Stadt enorme Einnahmen.

In diesem Jahr werden etwa sieben Millionen Liter Bier ausgeschenkt – doch nur ein kleiner Teil, etwa vier bis fünf Prozent, ist alkoholfrei. Wer eine Übernachtungsmöglichkeit sucht, muss tief in die Tasche greifen: Eine Nacht in nahegelegenen Unterkünften kann über 1.500 Euro kosten, während ein zweitägiger Aufenthalt im Zelt 117 Euro kostet. Die Preise für einen reservierten Tisch in den Bierzelten variieren stark: Je nach Tag und Uhrzeit liegen sie zwischen 700 und 2.350 Euro.

Trotz der Dimensionen des Festes bleibt Barrierefreiheit eine Herausforderung. Keines der traditionellen Bierzelte verfügt derzeit über vollständig barrierefreie Wasserspender, und es gibt keine aktuellen Meldungen zu Verbesserungen für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Oktoberfests ist enorm: Allein auf dem Festgelände werden voraussichtlich 634 Millionen Euro umgesetzt, während die Stadt München insgesamt mit rund 1,5 Milliarden Euro rechnet. Mittlerweile akzeptieren etwa die Hälfte aller Verkaufsstände und einige Zelte bargeldlose Zahlungen – eine Erleichterung für die Besucher. Gleichzeitig bietet die Industrie- und Handelskammer München während der Hochphase steuerliche Beratung für lokale Unternehmen an.

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16 Tage lang strömen Besucher aus aller Welt zum Oktoberfest, geben viel Geld für Essen, Getränke und Unterkünfte aus und sorgen so für einen deutlichen Wirtschaftsschub. Doch Herausforderungen wie hohe Übernachtungspreise und begrenzte Barrierefreiheit bleiben bestehen. Während die Organisatoren und Betriebe sich anpassen, zieht das Fest weiterhin internationale Massen an.

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