11 June 2026, 14:26

Niedersachsen senkt CO₂-Emissionen auf Rekordtief – doch Bundespolitik droht als Bremsklotz

Niedersachsen meldet neuen Rekord bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen

Niedersachsen senkt CO₂-Emissionen auf Rekordtief – doch Bundespolitik droht als Bremsklotz

Niedersachsen verzeichnet deutliche Fortschritte bei der Verringerung seines CO₂-Fußabdrucks

Umweltminister Christian Meyer gab am Mittwoch bekannt, dass die energiebedingten CO₂-Emissionen des Landes 2023 auf einen historischen Tiefstand gesunken sind. Die Zahlen wurden gemeinsam mit einem Bericht des Landesrechnungshofs veröffentlicht, der zu verstärkten Klimaschutzmaßnahmen aufruft.

Im Jahr 2023 betrugen die energiebedingten CO₂-Emissionen Niedersachsens 51,6 Millionen Tonnen – ein Rückgang um 9,6 Prozent im Vergleich zu 2022 und eine Verringerung um 32,9 Prozent seit 1990. Gleichzeitig hat das Land seine Kapazitäten für erneuerbare Energien ausgebaut: Die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen erreichte etwa 10,5 Gigawatt, und die Genehmigungen für Windkraftanlagen verzeichneten neue Höchststände.

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Meyer hob das SALCOS-Projekt der Salzgitter AG als zentrales Vorhaben hervor. Bei vollständiger Umsetzung könnte es jährlich rund 7,6 Millionen Tonnen CO₂ einsparen. Zudem verwies er auf die Arbeit des neu gegründeten Niedersächsischen Klimarats, der diese Bemühungen vorantreibt.

Der Minister begrüßte die Forderung des Landesrechnungshofs nach mehr Klimaschutz, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich möglicher Kursänderungen in der Bundespolitik, die Investitionen in den Klimaschutz der Region beeinträchtigen könnten.

Niedersachsen bleibt auf Kurs, sein ehrgeiziges Ziel einer vollständigen Deckung des Strombedarfs durch erneuerbare Energien bis 2025 zu erreichen. Die aktuellen Zahlen und Projekte zeigen stetige Fortschritte bei der Emissionsreduktion. Das Land setzt sich weiterhin für stärkere Unterstützung durch den Bund ein, um diesen Schwung zu halten.

Quelle