22 March 2026, 06:25

Neue Luftrettungsstation in Lahr startet 2026 mit modernem Rettungshubschrauber

Detailierte alte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Neue Luftrettungsstation in Lahr startet 2026 mit modernem Rettungshubschrauber

Neue Luftrettungsstation am Flughafen Lahr ab Juli 2026

Am Flughafen Lahr wird im Juli 2026 eine neue Luftrettungsstation in Betrieb genommen. Der Auftrag wurde vom Innenministerium vergeben und folgt den Empfehlungen einer Strukturprüfung aus dem Jahr 2020. Die Station soll die Notfallreaktionszeiten in Baden-Württemberg verbessern – insbesondere im Ortenaukreis und im nördlichen Schwarzwald.

Die DRF Luftrettung, eine Stiftung der Deutschen Rettungsflugwacht, hat die 15-jährige Konzession in einem wettbewerblichen Auswahlverfahren gewonnen. Ihr Angebot überzeugte durch hohe Standards in Qualität und Kosten, die jeweils gleich gewichtet wurden. Die neue Station wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang betrieben und setzt einen Hubschrauber des Typs Airbus H145 D3 mit einem Fünfblattrotor ein.

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Die DRF stellt die Piloten sowie das medizinisch-technische Personal, während die Ortenau Klinikum die Notärzte bereitstellt. Der Hubschrauber wird das Funkrufzeichen "Christoph Ortenau" tragen und als zentraler Knotenpunkt im regionalen Rettungsnetz dienen.

Mit der Station in Lahr wird die DRF Luftrettung bis 2026 acht Luftrettungsstandorte in Baden-Württemberg betreiben. Sobald alle Empfehlungen aus der Strukturprüfung von 2020 umgesetzt sind, sollen zehn Stationen sicherstellen, dass jeder Ort im Land tagsüber innerhalb von 20 Minuten per Hubschrauber erreicht werden kann. Die Erweiterung stärkt insbesondere die Versorgung entlang der Achse Lahr–Freudenstadt und schließt eine kritische Lücke in der Notfallversorgung.

Die Luftrettungsstation Lahr nimmt am 1. Juli 2026 ihren Betrieb auf – zunächst für einen Zeitraum von 15 Jahren. Der auf Tageslicht beschränkte Dienst verbessert die Einsatzmöglichkeiten für Bewohner in bisher unterversorgten Gebieten. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt zur Modernisierung der Luftrettungsinfrastruktur in Baden-Württemberg.

Quelle