Neue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Nathalie BauerNeue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Neue Elbbrücke verbindet bald Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Ein neues Brückenbauwerk über die Elbe wird künftig Sachsen-Anhalt und Brandenburg miteinander verbinden. Das Projekt ist Teil der Bundesstraße 189, die Geestgottberg im Landkreis Stendal mit Wittenberge im Landkreis Prignitz verbindet. Zur feierlichen Grundsteinlegung, die den Baubeginn markierte, trafen sich Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen.
Die Brücke wird sich über 1.109 Meter durch das Elbtal erstrecken. Ihre Fahrbahn wird zwischen den Geländern 13,8 Meter breit sein, zusätzlich entsteht auf der Ostseite ein separater, drei Meter breiter Weg für Fußgänger und Radfahrer. Die Bauarbeiten beginnen zunächst auf der brandenburgischen Seite in Wittenberge.
Die Bundesregierung fördert das Vorhaben mit rund 120 Millionen Euro. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bezeichnete die Brücke als „lebenswichtige Verkehrsader“ für Anwohner und Pendler. Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach betonte, die Verbindung sei eine zentrale Route für Berufspendler, Unternehmen und den Tourismus im Elbtal – mit besonderen Vorteilen auch für Radfahrer.
Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens hob hervor, das Projekt bringe mehr Mobilität, bessere Straßenanbindungen und neue Chancen für die regionale Entwicklung. Die Fertigstellung und Freigabe für den Verkehr ist in drei Jahren geplant.
Die neue Querung wird die Verbindungen zwischen den beiden Bundesländern deutlich verbessern. Sie dient als wichtige Verkehrsachse für tägliche Pendler, lokale Betriebe und Besucher. An der Zeremonie nahmen Vertreter aller drei Regierungsebenen teil, um die Bedeutung des Vorhabens zu unterstreichen.
