Mysteriöser Geruch im ICE: 177 Fahrgäste müssen in Trechtingshausen evakuieren
Ditmar WellerMysteriöser Geruch im ICE: 177 Fahrgäste müssen in Trechtingshausen evakuieren
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg nach Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Bei dem Vorfall mussten alle 177 Fahrgäste den Zug verlassen, während Rettungskräfte nach der Ursache des Gestanks suchten.
Der Geruch war erstmals in einem Waggon aufgefallen, als der Zug sich seiner Zielstation näherte. Aus Sorge um die Sicherheit hielt der Zug unplanmäßig in Trechtingshausen, um den betroffenen Bereich zu lüften. Zwei Personen – ein Zugbegleiter und ein Fahrgast – benötigten medizinische Hilfe, nachdem der Geruch bei ihnen zu einer Ohnmacht bzw. einer Panikattacke geführt hatte.
Feuerwehr und Polizei rückten zum Einsatzort aus, konnten die Ursache jedoch zunächst nicht klären. Bei der Durchsuchung wurde eine unbekannte Flüssigkeit im Zug entdeckt. Techniker überprüften anschließend die Zugsysteme, fanden jedoch keine Mängel oder Auffälligkeiten.
Da die Ermittlungen noch andauern, wurden die Reisenden in Ersatzbusse umgeleitet, um ihre Fahrt fortzusetzen. Die Behörden analysieren nun die Flüssigkeit, um ihre Beschaffenheit und Herkunft zu bestimmen.
Die Evakuierung verursachte Reisebehinderungen für die 177 Fahrgäste, die später mit Bussen weitertransportiert wurden. Der Zug bleibt weiterhin Gegenstand der Untersuchungen, während Experten die rätselhafte Flüssigkeit identifizieren. Seit der Evakuierung wurden keine weiteren Vorfälle gemeldet.






