22 March 2026, 08:24

München verlangt erstmals Gebühren für Cathy Hummels' WiesnBummel

Menschenmenge auf einer Straße mit Zelten, Fahrzeugen und Böumen in Richtung eines Bogens unter einem klaren blauen Himmel, mit Fahnenmasten links.

München verlangt erstmals Gebühren für Cathy Hummels' WiesnBummel

Zum ersten Mal hat die Stadt München der Influencerin Cathy Hummels eine Gebühr für ihren jährlichen WiesnBummel in Rechnung gestellt. Die Entscheidung fällt nach einem Jahrzehnt Tradition, da ihr viel beachteter Oktoberfest-Spaziergang zu einer bedeutenden Werbeplattform herangewachsen ist. Zwar bleiben die genauen Lizenzkosten vertraulich, doch der Schritt deutet auf einen Wandel hin, wie die Stadt kommerzielle Aktivitäten während des Festes regelt.

Cathy Hummels' WiesnBummel ist seit zehn Jahren fester Bestandteil des Oktoberfests und zieht Prominente wie den Rapper Kollegah sowie die Schauspielerinnen Jenny Elvers, Nina Bott, Simone Ballack und Oliver Pocher an. Aus der Veranstaltung ist längst eine Markenplattform geworden, auf der große Unternehmen das Fest als Marketingbühne nutzen.

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Bisher hatte die Stadt keine Gebühren für Influencer veröffentlicht, die ähnliche Events ausrichten. Lizenzkosten wurden, falls erhoben, individuell über Genehmigungen abgewickelt. In diesem Jahr sah sich Hummels jedoch mit einer Gebühr konfrontiert – bedingt durch den wachsenden Umfang ihrer Social-Media- und Werbeaktivitäten.

Die Entscheidung der Stadt ist Teil einer umfassenderen Strategie, den Ruf des Oktoberfests zu schützen, statt Einnahmen zu generieren. Beamte betonen, dass der Markenschutzprozess die Integrität des Festes bewahren soll. Trotz der neuen Gebühr bezeichnete Hummels das Verhältnis zur Stadt als vertrauensvoll und zeigte sich optimistisch für die künftige Zusammenarbeit. Selbst der ehemalige Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner gab sich bei der diesjährigen Veranstaltung die Ehre.

Hummels selbst sieht den WiesnBummel als Investition in ihre persönliche Marke Events by CH. Künftig könnte die Stadt ähnliche Lizenzvereinbarungen auch auf andere Influencer ausweiten – mit dem Ziel transparenter und kooperativer Partnerschaften.

Die Einführung einer Gebühr für Cathy Hummels markiert einen Wandel in der Regulierung kommerzieller Aktivitäten auf dem Oktoberfest. Während die Stadt den Fokus auf den Schutz des Festimages legt, nutzen Influencer wie Hummels die Veranstaltung weiterhin als Plattform für den Markenaufbau. Zukünftige Kooperationen zwischen der Stadt und Content-Creatorn werden voraussichtlich einem ähnlichen, strukturierten Ansatz folgen.

Quelle