Mönchengladbach plant grüne Wärmewende für das Rheinische Revier bis 2030
Piotr DietzMönchengladbach plant grüne Wärmewende für das Rheinische Revier bis 2030
Regionale Wärmekonferenz in Mönchengladbach: Zukunft der Wärmeversorgung im Rheinischen Revier
Vom 27. bis 28. Januar 2026 fand in Mönchengladbach eine regionale Wärmekonferenz statt, bei der sich zentrale Akteure aus dem rheinischen Braunkohlerevier versammelten. Oberbürgermeister Klaus Krützen nahm an der Veranstaltung teil, die sich mit der Gestaltung der zukünftigen Wärmeversorgung und der Umsetzung konkreter Pläne befasste.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die neu gegründete Wärmegesellschaft NEW Smart Grevenbroich GmbH, die ein nachhaltiges, sicheres und klimafreundliches Wärmenetz für die Region aufbauen soll. Diskutiert wurden unter anderem die Nutzung von Abwärme sowie die Ansiedlung energieintensiver Unternehmen – etwa von Rechenzentren – auf dem Gelände des Kraftwerks Frimmersdorf.
Oberbürgermeister Krützen betonte, dass die Wärmewende vor Ort vorangetrieben werden müsse. Er rief dazu auf, die Chancen des Strukturwandels zu nutzen und gleichzeitig bezahlbare sowie umweltfreundliche Wärme für Haushalte, Gewerbe und Industrie zu gewährleisten. Die Konferenz diente zudem als Plattform für Vernetzung und Ideenaustausch zwischen den Teilnehmenden.
Die Veranstaltung unterstrich das Bekenntnis der Region zu einer langfristigen Wärmestrategie. Geplant ist die Versorgung von Privathaushalten, Unternehmen und Industriestandorten mit zuverlässiger, grüner Energie. Die neu gegründete Wärmegesellschaft wird dabei eine zentrale Rolle spielen.






