02 May 2026, 08:20

Mieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen

Eine Stadtstraße mit einem Feuerhydranten, Gebäuden, Laternen, Schildern, Mülltonnen, einem Baum und einem bewölkten Himmel, mit einer Wohnung zur Miete im Vordergrund.

Mieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen

Forderung nach Mietrechtsreform kommt aus der Wohnungswirtschaft

Axel Gedaschko, Präsident des Deutschen Mieterbunds, hat die aktuellen Regelungen zur Umlage von Modernisierungskosten auf Mieter scharf kritisiert. Sein Vorwurf: Das bestehende System belaste einkommensschwächere Haushalte unangemessen, da sie für Verbesserungen wie energieeffiziente Heizungen genauso viel zahlen müssten wie besser Verdienende.

Laut geltendem Recht dürfen Vermieter die Kosten für Gebäudesanierungen – etwa klimafreundliche Umrüstungen oder allgemeine Renovierungen – gleichmäßig auf alle Mieter umlegen. Gedaschko betont, dass diese Praxis soziale Unterschiede ignoriert und alle Mieter gleichermaßen finanziell belastet.

Er schlägt stattdessen ein gestuftes Modell vor, bei dem einkommensstärkere Haushalte einen größeren Anteil der Modernisierungskosten tragen. Ziel ist es, Haushalte mit geringem Einkommen zu entlasten, ohne dass Vermieter auf notwendige Investitionen verzichten müssen. Gedaschko forderte die Regierungsparteien auf, das Problem zügig anzugehen.

Die geplanten Änderungen würden die Verteilung der Modernisierungskosten neu regeln. Sollte das Modell eingeführt werden, flösse das Einkommen der Mieter in die Berechnung der individuellen Kostenbeteiligung ein. Dadurch könnte eine gerechtere Aufteilung der Ausgaben für Energieeffizienzmaßnahmen und Sanierungsprojekte erreicht werden.

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