13 March 2026, 20:33

Matthäus fordert WM-Nominierung für Undav trotz Torflaute in der Nationalelf

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball davor, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Polen, Fahrzeugen und Himmel, mit Text in der linken unteren Ecke, der Zahlen von 1 bis 72 auflistet.

Matthäus fordert WM-Nominierung für Undav trotz Torflaute in der Nationalelf

Der ehemalige Nationalspieler Lothar Matthäus hat sich für eine Nominierung des SC-Freiburg-Stürmers Deniz Undav für den Kader bei der Weltmeisterschaft ausgesprochen. Seine Empfehlung kommt, obwohl Undav für die Nationalmannschaft noch kein Tor erzielt hat. Matthäus begründet seine Forderung mit der überzeugenden Vereinsleistung des Angreifers in dieser Saison.

Undav verzeichnet eine herausragende Spielzeit bei Freiburg: In 35 Pflichtspielen gelangen ihm 20 Tore, dazu steuerte er 12 Vorlagen bei – Zahlen, die ihn zu einem der effektivsten Offensivspieler der Bundesliga machen. Allerdings blieb er in seinen Einsätzen für die deutsche Nationalmannschaft bis März 2026 ohne Torerfolg.

Matthäus argumentiert, dass Verletzungen und Ausfälle anderer Stürmer Undav die Tür zur WM-Nominierung fast automatisch öffnen. Der Ex-Kapitän äußerte sich zudem zu Freiburgs jüngsten Rückschlägen in Europa. Nach der enttäuschenden Niederlage im Hinspiel gegen den KRC Genk räumte er ein, die Leistung sei "alles andere als ideal" gewesen. Dennoch betonte er, das Team habe im Rückspiel noch die Chance, die Wende zu schaffen.

Die deutsche Fußballlegende nahm auch zu den Aussichten des VfB Stuttgart gegen den FC Porto Stellung. Trotz der Niederlage im ersten Duell sieht Matthäus die Stuttgarter weiterhin mit realistischen Comeback-Chancen.

Undavs starke Vereinsleistungen bringen ihn ins Gespräch für einen Platz im WM-Kader. Angesichts begrenzter Alternativen hält Matthäus seine Berufung für eine logische Entscheidung. Unterdessen werden Freiburg und Stuttgart in ihren anstehenden europäischen Spielen um die Aufholjagd kämpfen.

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