Maschinenbau in der Krise: Exporte brechen dramatisch ein – doch Frankreich glänzt als Hoffnungsträger
Piotr DietzMaschinenbau in der Krise: Exporte brechen dramatisch ein – doch Frankreich glänzt als Hoffnungsträger
Deutschlands Maschinenbau leidet unter einem drastischen Exportrückgang
In den vergangenen zwei Jahren sind die Ausfuhren der Branche kontinuierlich gesunken und setzen die Industrie zunehmend unter Druck. Experten warnen nun, dass sowohl der wachsende Wettbewerbsdruck als auch nachlassende Handelsbeziehungen die Lage weiter verschärfen.
Die jüngsten Zahlen zeichnen ein düsteres Bild: Die Exporte nach China brachen um 24 Prozent ein und fielen auf 760 Millionen Euro. In den USA – nach wie vor dem wichtigsten Auslandsmarkt – gingen die Lieferungen um 8,1 Prozent zurück und beliefen sich auf 1,7 Milliarden Euro.
Frankreich bildete jedoch eine Ausnahme. Die deutschen Importe aus dem Nachbarland stiegen um 6,1 Prozent auf 830 Millionen Euro, womit Frankreich China überholte und auf den zweiten Platz vorrückte.
Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA in Baden-Württemberg, nannte zwei zentrale Gründe für den Abschwung: die zunehmende Konkurrenz durch chinesische Hersteller und die abkühlenden Wirtschaftsbeziehungen über den Atlantik hinweg, die deutsche Unternehmen in die Zange nähmen.
Branchenvertreter fordern nun Gegenmaßnahmen. Sie appellieren an die Politik, den industriellen Standort Deutschland zu stärken, um seine globale Position zu verteidigen. Ohne Kurskorrekturen drohe eine weitere Verschärfung der Krise.






