08 June 2026, 10:19

Mainz als "tote Stadt": TikTok-Star löst mit harscher Kritik eine Debatte aus

"Diese Stadt ist tot" - TikTok-Star beschwert sich über Mainz in Video

Mainz als "tote Stadt": TikTok-Star löst mit harscher Kritik eine Debatte aus

Ein TikTok-Star mit fast einer Million Follower hat eine Debatte ausgelöst, nachdem er Mainz als „tote Stadt“ bezeichnet hatte. Sai, ein Fußball-Influencer, teilte seine Frustrationen in einem Video, das er am 1. Juni hochlud. Sein Trip in die Stadt anlässlich des Länderspiels Deutschland gegen Finnland hinterließ bei ihm scharfe Kritik – und einen schlechten Döner.

Sai war extra von München nach Mainz gereist, um das Spiel am Sonntag zu sehen. Seine erste Beschwerde galt bereits der Anreise: Die Straßen seien marode, das Stadtbild ein verwirrendes Labyrinth. Später verglich er die Fahrt durch die Straßen mit einer Achterbahnfahrt.

In Mainz selbst hatte er Mühe, etwas Essbares zu finden. Nach längerer Suche entschied er sich für einen Döner Kebap für acht Euro – der ihm laut eigener Aussage heftige Magenkrämpfe bereitete. Sein Fazit fiel vernichtend aus: Mainz sei „tot“, selbst Geister gäbe es dort nicht, und die Stadt habe „kein Recht, sich zu äußern“.

Das unter dem Titel Nein zu Mainz veröffentlichte Video sorgte schnell für geteilte Reaktionen. Einige Zuschauer verteidigten die Stadt, andere stimmten Sai zu. Ein Kommentator, der fast ein Jahrzehnt in Mainz gelebt hatte, bestätigte seine Kritik. Er beschrieb die Stadt als „Albtraum“ im Vergleich zu Berlin – Restaurants würden früh schließen, vom Nachtleben sei kaum etwas zu spüren.

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Sais Video hat Mainz nun ausgerechnet wegen all der falschen Gründe in den Fokus gerückt. Seine Klagen über Essen, Infrastruktur und Atmosphäre spalten die Meinungen im Netz. Die Stadt steht nun vor der Frage, wie attraktiv sie für Besucher und Einwohner wirklich ist.

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