18 June 2026, 12:23

"Linke" in der Krise: Jugendverband [ˈsolid] löst mit Stalin-Lob und Antisemitismus-Vorwürfen Eklat aus

Schwerdtner distanziert sich von der Linksjugend

"Linke" in der Krise: Jugendverband [ˈsolid] löst mit Stalin-Lob und Antisemitismus-Vorwürfen Eklat aus

Die Linke steht vor internen Wirren, nachdem Mitglieder ihres Jugendverbandes Linksjugend [ˈsolid] mit umstrittenen Äußerungen für Aufsehen gesorgt haben. Darin wurden Stalinismus, die DDR und antisemitische Aussagen über Israel verherrlicht. Die Parteispitze hat die Bemerkungen umgehend scharf verurteilt und leitet nun Konsequenzen ein.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtete, hatten Funktionäre von Linksjugend [ˈsolid] in einer internen Diskussion Stalin, Mao Zedong und den ehemaligen DDR-Staat gelobt. Einige Mitglieder sprachen im Rahmen der Debatten zum Gaza-Krieg zudem von „israelischen Konzentrationslagern“ und einem „israelischen Völkermord im Namen des Judentums“.

Die Bundesführung der Linken distanzierte sich prompt von den Aussagen. Parteivorsitzende Ines Schwerdtner verurteilte die Äußerungen auf das Schärfste. Auch Christian Schaft, Fraktionschef der Linken in Thüringen, forderte eine klare Verurteilung auf dem Bundesparteitag.

Mittlerweile hat sich auch Linksjugend [ˈsolid] selbst von den Vorfällen distanziert. Die Jugendorganisation lehnte die DDR und ähnliche Systeme ausdrücklich ab. Unterdessen verlangten Landespolitiker wie die Berliner Linken-Co-Vorsitzenden Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer Konsequenzen gegen die Verantwortlichen.

Die Linke prüft nun die Vorwürfe und drängt auf Maßnahmen. Die Kontroverse hat unter Parteimitgliedern Empörung ausgelöst und die innerparteilichen Gräben offengelegt. Die entschlossene Reaktion der Führung signalisiert, dass man das Problem ernst nimmt und angehen will.

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