27 March 2026, 00:27

Lichtbogen trifft zwei Arbeiter bei Bahnunfall in Böbingen lebensgefährlich

Ein Schwarz-Wei"s-Bild einer Zugkollision auf Gleisen mit Menschen in Helmen in der N"he, umgeben von Strommasten, B"umen, Geb"uden und einem klaren Himmel.

Lichtbogen trifft zwei Arbeiter bei Bahnunfall in Böbingen lebensgefährlich

Zwei Männer bei Bahnunfall in Böbingen schwer verletzt

Am 22. Mai 2025 wurden zwei Männer bei einem Eisenbahnunfall im Bahnhof Böbingen lebensgefährlich verletzt. Der Vorfall ereignete sich, als sie Entwässerungsarbeiten in der Nähe von Gleis 3 durchführten. Beide erlitten gegen 14:20 Uhr schwere Verletzungen, nachdem ein Lichtbogen sie getroffen hatte.

Die 20 und 26 Jahre alten Arbeiter benutzten eine Messlatte, die einem 15.000-Volt-Oberleitungsdraht zu nahe kam. Durch die Unterschreitung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstands entstand ein Lichtbogen, der zu den schweren Verletzungen führte. Ein Fahrdienstleiter beobachtete den Unfall und alarmierte sofort den Rettungsdienst.

Beide Männer wurden mit Rettungshubschraubern in nahegelegene Krankenhäuser geflogen, wo sie notärztlich versorgt wurden. Die Bundespolizei hat inzwischen Ermittlungen eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung.

Der unberechtigte Aufenthalt in der Nähe von Gleisanlagen birgt extreme Risiken, insbesondere durch Oberleitungen. Zwar gibt es nur begrenzte Statistiken zu solchen Vorfällen, doch erst im März 2026 hatte ein 16-Jähriger in Hamburg schwere Stromverletzungen erlitten, nachdem er auf einen Zug geklettert war.

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Die Ermittlungen der Behörden dauern an. Der Unfall unterstreicht die Gefahren, die von Arbeiten in der Nähe aktiver Bahninfrastruktur ausgehen. Die Sicherheitsvorschriften für Entwässerungs- und Vermessungsarbeiten in der Nähe von Oberleitungen werden nun überprüft.

Quelle