KI am Freiburger Uniklinikum entlastet Ärzte durch automatisierte Patientenakten
Murat JähnKI am Freiburger Uniklinikum entlastet Ärzte durch automatisierte Patientenakten
Neues KI-System am Universitätsklinikum Freiburg revolutioniert die Patientenakten-Verwaltung
Ein innovatives KI-System am Universitätsklinikum Freiburg verändert die Art und Weise, wie Patientendaten verarbeitet werden. Die Technologie, die zunächst in der Augenklinik eingeführt wurde, durchsucht medizinische Berichte automatisch, um Auswertungen zu beschleunigen und die Versorgung zu verbessern.
Das sprachbasierte KI-Modell analysiert medizinische Unterlagen, um relevante Informationen zu extrahieren. Dadurch verringert sich der manuelle Prüfaufwand für Ärzte und Mitarbeiter deutlich. Zudem identifiziert das System Patienten, die für klinische Studien infrage kommen, sodass das Team sie schneller kontaktieren kann.
Neben der Zuordnung zu Studien überprüft die KI mögliche Behandlungsrisiken. Sie arbeitet rund um die Uhr und unterstützt so die Qualitätskontrolle in verschiedenen Abteilungen. Alle Daten bleiben innerhalb des Klinikums, was die Sicherheit und den Schutz der Patientendaten gewährleistet.
Das Projekt wurde durch eine Spende der "Freunde der Augenklinik", einer Fördergemeinschaft des Krankenhauses, finanziert. Zwar kam die KI zunächst in der Augenheilkunde zum Einsatz, doch nutzen mittlerweile auch andere Fachabteilungen das System.
Die KI-Lösung macht Abläufe bereits jetzt schneller und zuverlässiger. Ärzte können sich weniger mit Bürokratie und mehr mit der Patientenversorgung beschäftigen. Da das System schrittweise auf weitere Bereiche ausgeweitet wird, dürfte sein Einfluss künftig noch weiter wachsen.