06 June 2026, 20:15

Italo will 2028 nach Deutschland – doch die Bahn blockiert die Pläne

Chef der italienischen Bahn frustriert über DB: 'Wir sind wirklich am Limit'

Italo will 2028 nach Deutschland – doch die Bahn blockiert die Pläne

Italienischer Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Italo plant Expansion nach Deutschland bis 2028 – Streit mit der Deutschen Bahn bremst Vorhaben

Der italienische Hochgeschwindigkeitszuganbieter Italo will bis 2028 auf dem deutschen Markt Fuß fassen. Doch ein Konflikt mit der Deutschen Bahn über den Zugang zum deutschen Schienennetz verzögert die Pläne. Die Auseinandersetzung gefährdet nun den Markteintritt des Unternehmens in Deutschland.

Italo, bekannt für seine schnellen Züge in Italien, strebt an, seine Dienstleistungen innerhalb der nächsten vier Jahre auch in Deutschland anzubieten. Das Unternehmen hat bereits konkrete Pläne für Strecken im Land angekündigt.

Doch die Deutsche Bahn, der staatliche Bahnkonzern Deutschlands, kontrolliert das Fernverkehrsnetz. Italo wirft dem Unternehmen vor, durch diese dominierende Position faire Konkurrenz zu behindern. Unternehmenschef Gianbattista La Rocca warnte, dass ohne eine Lösung das Monopol der Deutschen Bahn unangefochten bleibe.

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Im Mittelpunkt des Streits stehen die Zugangsrechte zu den Gleisen und die Fahrplanvergabe. Italo argumentiert, die aktuellen Regelungen begünstigten die Deutsche Bahn und erschwerten es neuen Anbietern, in den Markt einzutreten. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnte sich der Start von Italo in Deutschland deutlich verzögern.

Das Ergebnis dieses Konflikts wird entscheiden, ob Italo wie geplant 2028 den Betrieb in Deutschland aufnehmen kann. Bleibt die Situation ungelöst, könnte die Deutsche Bahn ihre Stellung als einziger Anbieter im deutschen Fernverkehr weiter ausbauen. Der Fall zeigt die anhaltenden Herausforderungen für mehr Wettbewerb im deutschen Schienenverkehr auf.

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