04 April 2026, 16:24

Harte Strafen für Mindestlohnverstöße und illegale Beschäftigung in Deutschland

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Harte Strafen für Mindestlohnverstöße und illegale Beschäftigung in Deutschland

Deutsche Behörden sind in zwei getrennten Fällen hart gegen Verstöße gegen das Arbeitsrecht vorgegangen. Ein türkisches Bauunternehmen und ein Freiburger Restaurant mussten hohe Strafen für die Missachtung von Beschäftigungsvorschriften zahlen. In beiden Fällen ging es um illegale Arbeitspraktiken und ausstehende Löhne.

In einem Fall wurde ein Restaurant in Freiburg mit einer Strafe von 5.250 Euro belegt, weil es Mitarbeitenden weniger als den Mindestlohn zahlte. Zudem hatte der Betrieb Angestellte nicht ordnungsgemäß angemeldet. Die Besitzer müssen nun zusätzlich 8.000 Euro an rückständigen Sozialabgaben nachzahlen. Die Ermittlungen ergaben, dass mindestens 26 Beschäftigte unterbezahlt worden waren.

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Unterdessen wurde der Geschäftsführer eines türkischen Bauunternehmens zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt. Der Grund: Das Unternehmen hatte Arbeiter ohne die erforderlichen Genehmigungen in Deutschland beschäftigt. Das Gericht verpflichtete den Direktor zudem, die Kosten des Verfahrens zu tragen.

Diese Fälle sind Teil eines größeren Trends. Im Jahr 2023 bearbeitete die deutsche Finanzermittlungsbehörde 1.248 Verstöße gegen Mindestlohngesetze. Zudem deckte sie 892 Fälle illegaler Beschäftigungsförderung auf.

Die Strafen und Nachzahlungen zeigen die Konsequenzen von Arbeitsrechtsverstößen auf. Das Freiburger Restaurant muss nun ausstehende Löhne und Sozialabgaben begleichen, während der Geschäftsführer des Bauunternehmens neben der Geldstrafe auch die Prozesskosten tragen muss.

Quelle