19 April 2026, 06:23

Handgreiflichkeiten bei SPD-Streit: Zwei Berliner Mitglieder geraten aneinander

Plakat der Berliner Secession mit einer Frau in einem grünen Kleid und einem Mann in einem schwarzen Anzug mit Textbeschreibung.

Handgreiflichkeiten bei SPD-Streit: Zwei Berliner Mitglieder geraten aneinander

Handgreiflichkeiten bei SPD-Streit in Berlin: Zwei Mitglieder geraten aneinander

Ein interner Konflikt innerhalb der Berliner SPD ist eskaliert, nachdem es zwischen zwei Parteimitgliedern zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen ist. Der Vorfall ereignete sich am 10. September 2025 vor dem Parteihauptquartier – kurz vor einer Sitzung lokaler Funktionsträger. Im Mittelpunkt des Streits stehen Maja Lasic, bildungspolitische Sprecherin der SPD, und Kazem Radpasand, Vorsitzender des Ortsvereins Panke-Kiez.

Der Zwischenfall begann, als Lasic Radpasand angeblich anschrie, weil sie von einem Vorbereitungstreffen ausgeschlossen worden sei. Augenzeugen zufolge soll sie ihm daraufhin während der Auseinandersetzung den Arm verdreht haben. Radpasand, der gegen Lasic bereits zwei interne Abstimmungen verloren hatte – darunter die Kandidatennominierung für die Landeswahl 2026 –, erstattete später Beschwerde beim Awareness-Team der Partei.

Lasic räumte ein, dass ihr verbales Vorgehen unangemessen gewesen sei, bestritt jedoch jede körperliche Aggression. Radpasand fordert hingegen eine offizielle Entschuldigung sowie eine interne Aufklärung des Sachverhalts. Der Konflikt ist eng mit den Spannungen um die Nominierungen für die Landtagswahl am 20. September 2026 verknüpft.

Aktuell ist Lasic stellvertretendes Mitglied im lokalen Vorstand, dem Radpasand vorsteht. Der Vorfall verschärft die ohnehin angespannte Beziehung zwischen den beiden, nachdem Radpasand in früheren Parteientscheidungen gegen sie unterlegen war.

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Das Awareness-Team der SPD prüft nun die Beschwerde. Radpasand besteht auf eine sachliche Klärung und eine direkte Entschuldigung von Lasic. Das Ergebnis könnte die internen Machtverhältnisse vor der Wahl 2026 beeinflussen.

Quelle