Hamburgs Innensenator lehnt Petition für bundesweites Böllerverbot ab – trotz Millionen-Unterschriften
Nathalie BauerHamburgs Innensenator lehnt Petition für bundesweites Böllerverbot ab – trotz Millionen-Unterschriften
Hamburgs Innensenator Andy Grote hat eine Petition für ein bundesweites Böllerverbot abgelehnt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte den Antrag eingereicht, nachdem sie rund 3,3 Millionen Unterschriften gesammelt hatte. Grotes Entscheidung löste scharfe Reaktionen bei den Unterstützern der Gewerkschaft aus.
Die GdP hatte kürzlich etwa 3,3 Millionen Unterschriften für das geplante Verbot zusammengetragen. Die Petition wurde an Senator Grote überreicht – in der Hoffnung auf einen Politikwechsel. Doch der Antrag wurde offiziell abgelehnt.
Grote begründete seine Ablehnung damit, dass die aktuelle Petition inhaltlich mit der Version des Vorjahres identisch sei. Seine Absage entsprach nicht den Erwartungen der Gewerkschaft. Als Reaktion rief die GdP ihre Anhänger dazu auf, Grote auf Instagram zu markieren, um den Druck für das Verbot zu erhöhen.
Die Petition wurde von Grotes Behörde nun endgültig abgewiesen. Dennoch setzt die Gewerkschaft der Polizei ihre Kampagne für das Verbot in den sozialen Medien fort. Die Debatte über die Einschränkung von Feuerwerk in Deutschland bleibt damit weiter ungelöst.
