27 March 2026, 10:24

Grünfutter sammeln: Warum Feldbetreten oft verboten ist und was Tierhalter wissen müssen

Ein Kaninchen sitzt in Garten Erde neben einer Pflanze, mit verstreuten Blättern und einem Zaun im Hintergrund.

Grünfutter sammeln: Warum Feldbetreten oft verboten ist und was Tierhalter wissen müssen

Viele Haustierbesitzer suchen nach frischem Grünfutter, um ihre Tiere auf natürliche Weise zu ernähren. Doch das Betreten von Feldern und Wiesen kann zu Konflikten mit Landwirten führen. Die Zugangsregeln sind in Deutschland unterschiedlich – in manchen Regionen gelten strenge Beschränkungen, um Ernteerträge und Futterpflanzen zu schützen.

In Schleswig-Holstein ist das Betreten von Ackerflächen grundsätzlich verboten. Auch in anderen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gibt es während der Vegetationsperiode – meist von März bis Oktober – Einschränkungen. Diese Regeln sollen Schäden an Wiesen verhindern, die als wichtige Futterquelle für Nutztiere dienen.

Das Betreten von Feldern kann Gras und Pflanzen zerstören, auf die Landwirte für die Tierfütterung angewiesen sind. Selbst gut gemeinte Besucher, die Kräuter pflücken, können ungewollt Probleme verursachen. Bevor man Pflanzen sammelt, sollte man den Grundbesitzer um Erlaubnis bitten.

Auch Wanderer und Naturliebhaber müssen diese Vorschriften beachten. Zwar gibt es bundesweite Gesetze zum Schutz von Landwirtschaft und Artenvielfalt, doch die konkreten Betretungsregeln variieren je nach Bundesland. Selbst in Gebieten ohne klare Beschränkungen ist rücksichtsvolles Verhalten gefragt, um Ernteerträge nicht zu gefährden oder Wildtiere zu stören.

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Das Recht, Wiesen zu betreten, ist oft eingeschränkt, um die Landwirtschaft zu schützen. Tierhalter und Besucher sollten vor dem Sammeln von Grünfutter die örtlichen Bestimmungen prüfen. Wer sich an die Regeln hält, trägt dazu bei, die Futtergrundlage für Nutztiere zu bewahren und ein gutes Verhältnis zu den Landwirten zu erhalten.

Quelle