Großrazzia in Karlsruhe: 191 Personen bei Kontrollen gegen Schwarzarbeit überprüft
Murat JähnGroßrazzia in Karlsruhe: 191 Personen bei Kontrollen gegen Schwarzarbeit überprüft
Großrazzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Region Karlsruhe
Am 12. November 2024 fand in der Region Karlsruhe eine groß angelegte Kontrollaktion gegen nicht angemeldete Arbeit und illegale Beschäftigung statt. Fast 130 Zollbeamte durchsuchten Speditions-, Transport- und Logistikunternehmen und befragten dabei 191 Personen zu ihrem Beschäftigungsstatus.
Die Kontrollen erstreckten sich auf mehrere Standorte: Allein in Karlsruhe wurden 46 Personen überprüft, wobei in einem Fall ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt eingeleitet wurde. In Heidelberg wurden 101 Menschen befragt, was zu fünf Ermittlungsverfahren führte – darunter eines wegen Nichtkooperation und fehlender Ausweispapiere.
In Ludwigshafen mussten sich 14 Personen den Fragen der Beamten stellen, vier Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. In Rastatt wurden 30 Menschen befragt, doch vor Ort ergaben sich keine weiteren Ermittlungen. Unterstützt wurde die Aktion von Polizeikräften und Mitarbeitern des Bundesamts für Logistik und Mobilität.
In 48 Fällen gab es erste Hinweise auf Verstöße, die nun näher geprüft werden. Die Behörden werden die Angabender Beschäftigten mit Lohn- und Finanzunterlagen der Unternehmen abgleichen, um die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen.
Ziel der Razzia war es, Schwarzarbeit zu bekämpfen und die gesellschaftliche Toleranz gegenüber illegaler Beschäftigung zu verringern. Mit 191 befragten Personen und mehreren laufenden Ermittlungen zeigt die Aktion eine verschärfte Kontrolle im Logistiksektor. Weitere Maßnahmen hängen von den Ergebnissen der Lohn- und Finanzprüfungen ab.






