Großrazzia in Berlin: Wegner kämpft gegen organisierte Kriminalität – doch Diebe schlagen zurück
Ditmar WellerGroßrazzia in Berlin: Wegner kämpft gegen organisierte Kriminalität – doch Diebe schlagen zurück
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner nahm diese Woche an einer Großrazzia gegen die organisierte Kriminalität teil. Bei der Aktion ging es um illegale Waren in der gesamten Stadt – Beamte beschlagnahmten unter anderem nicht rückverfolgbaren Tabak, Spielautomaten und Drogen. Noch bevor die Razzia überhaupt begann, war jedoch ein Zollfahrzeug in der Neuköllner Donaustraße aufgebrochen worden.
An der Operation beteiligten sich Polizei, Zollbeamte und Aufsichtsbehörden. Die Einsatzkräfte durchsuchten Spätverkaufsstellen, Shisha-Bars, Kneipen und Spielhallen, die mutmaßlich Verbindungen zur organisierten Kriminalität aufwiesen. Dabei wurden unversteuerter Tabak, illegale Glücksspielgeräte und Betäubungsmittel sichergestellt.
Noch am selben Tag war aus einem auf der Donaustraße abgestellten Dienstfahrzeug eines Zollbeamten ein Rucksack gestohlen worden. Die Tasche enthielt sowohl private Gegenstände als auch amtliche Dokumente. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen besonders schweren Einbruchsdiebstahls eingeleitet.
Bürgermeister Wegner begleitete die Einsatzkräfte während der Aktion und unterstrich damit das Vorgehen der Stadt gegen den illegalen Handel. Die gemeinsame Operation zielte darauf ab, Netzwerke zu zerschlagen, die mit Schmuggelware und verbotenen Substanzen handeln.
Die Razzia führte zu zahlreichen Beschlagnahmungen, doch der gestohlene Rucksack bleibt vorerst verschwunden. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen des Einbruchs und wertet gleichzeitig Beweismaterial aus der gesamten Operation aus. Bislang liegen keine Angaben zu möglichen Festnahmen oder weiteren Anklagen vor.






