09 May 2026, 18:27

Grevenbroichs Bürgermeister fordert Senkung der Kreisumlage für entlastete Kommunen

Plakat mit der Aufschrift "In jedem einzelnen Kongresswahlbezirk wurden mindestens 30% der berechtigten Schuldner vollständig für die Schuldenbefreiung genehmigt" mit einem Logo in der rechten unteren Ecke und ein paar Leuten mit Hüten im Hintergrund.

Grevenbroichs Bürgermeister fordert Senkung der Kreisumlage für entlastete Kommunen

Grevenbroichs Bürgermeister fordert Entlastung der Kommunen im Rhein-Kreis Neuss

Bürgermeister Klaus Krützen hat den Rhein-Kreis Neuss aufgefordert, den finanziellen Druck auf die Städte und Gemeinden zu verringern. Sein Argument: Die steigende Kreisumlage – eine Pflichtabgabe der Kommunen an den Kreis – werde zunehmend unzumutbar. Nun verlangt er eine gerechtere Verteilung der Lasten.

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Die Kreisumlage ist ein fester Beitrag, den alle Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss leisten müssen, um regionale Aufgaben wie Infrastruktur zu finanzieren. Doch die stetig wachsende Abgabe belastet die Haushalte der Kommunen immer stärker.

Krützen warnt, dass die steigenden Kosten künftige Investitionen gefährden. Ab 2026 werden die Gewerbesteuereinnahmen Grevenbroichs voraussichtlich nicht mehr ausreichen, um die Kreisumlage vollständig zu decken – die finanzielle Schere geht weiter auseinander. Der Bürgermeister unterstützt daher die Forderung kommunaler Spitzenverbände nach einem verbindlichen Einsparziel von zwei Prozent im Kreishaushalt.

Für Krützen wäre dies eine faire, solidarische Lösung. Sein Vorschlag zielt darauf ab, die kommunalen Finanzen zu entlasten, während gleichzeitig der Kreis seinen Beitrag zur Kostendämpfung leistet.

Die Debatte zeigt das Spannungsfeld zwischen regionalen Finanzbedürfnissen und den engen Spielräumen der Kommunen. Wird das Sparziel umgesetzt, könnte die Belastung durch die Kreisumlage sinken. Ohne Änderungen droht jedoch, dass Städte und Gemeinden in den kommenden Jahren wichtige Projekte nicht mehr stemmen können.

Quelle